Covid-19

Dein Newsticker für die Rhein-Neckar-Region

Technik Museum Speyer eröffnet erstmals Autokino

Seit einigen Wochen ist in den Technik Museen Sinsheim Speyer nichts mehr wie es einmal war. Aufgrund der Corona-Krise ist das Museum erstmals in seiner Geschichte geschlossen. Doch diese Situation bedeutet für das Museumsteam keinesfalls Stillstand, denn Not macht ja bekanntlich erfinderisch und Kreativität ist zurzeit gefragter denn je. Mit der Schließung der Museumstüren starteten sofort verschiedene Social Media und Presseaktionen, um die Fans weiter auf dem Laufenden zu halten und um über aktuelle Arbeiten zu berichten.

Mit der Öffnung des Museumsshop am 20. April kehrte auch endlich wieder ein Stück Normalität zurück, so dass man sich nun auf eine hoffentlich baldige Wiedereröffnung des Museums vorbereitet. Doch bis es soweit ist und sich die Türen für Besucher wieder öffnen, startet das Museum ab dem 30. April erstmals ein Autokino. Am 22. April kam die lang ersehnte Zusage der Stadt Speyer für die Ausrichtung des Open-Air-Kinos. „An der Idee arbeiten wir schon seit einigen Wochen. Nun hat uns Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler das OK für das Projekt geben“, berichtet Museumsleiter Andreas Hemmer. Auf dem großen Parkplatz des Museums können knapp 180 Fahrzeuge in den Kinogenuss kommen. Die einzigartige Kulisse mit Ausstellungsstücken wie der Boeing 747 oder dem U-Boot U9 gibt es noch obendrauf. „Die Menschen würden gerne wieder etwas unternehmen. Ein Autokino bietet in der jetzigen Zeit eine abwechslungsreiche und sichere Möglichkeit für die Freizeitgestaltung“, so Pressesprecherin Corinna Siegenthaler.

Das Angebot des Speyerer Autokinos ist für die ganze Familie gedacht und bietet Kinderfilme, Blockbuster und Klassiker. Die Filme werden auf einer LED Wand gezeigt, die mit der aktuellen Technik auch eine Übertragung bei Tageslicht ermöglicht. Der Ton zum Film wird per UKW-Frequenz direkt in das Auto übertragen.

Geschlechterklischees aufbrechen: Foto-Ausstellung des Queer Festivals im Mai online

Die Bilder der zehn Wettbewerbs-Gewinner*innen sind zudem auf 200 Plakaten in Heidelberg zu sehen

„Breaking Gender Stereotypes“, also das Aufbrechen von Geschlechterklischees, steht im Mittelpunkt einer Ausstellung, die vom 1. Mai bis 31. Mai 2020 sowohl digital unter www.queer-festival.de als auch auf 200 Plakaten in ganz Heidelberg zu sehen sein wird. Im Fokus stehen die Arbeiten der zehn Gewinner*innen eines vom Queer Festival Heidelberg ausgerufenen, internationalen Fotowettbewerbs.

Gesellschaftliche Erwartungshaltungen an geschlechtsspezifisches Verhalten bestimmen den menschlichen Alltag. Der Begriff Gender beschreibt solche sozial bedingten Geschlechterzuschreibungen und -verhältnisse. Die ausgewählten Projekte von zehn Künstler*innen nehmen in den Blick, wie Menschen weltweit mit diesen Verhältnissen spielen und Konventionen hinterfragen. Die Künstler*innen kommen unter anderem aus den USA, Iran, Südafrika und der Elfenbeinküste.

Die Verfolgung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren (kurz LSBTTIQ) nimmt in den letzten Jahren in vielen Ländern zu. Dies wird durch die Auswirkungen der Corona-Krise noch verschärft: Religiöse Extremisten weltweit instrumentalisieren die Pandemie, um gegen sexuelle und geschlechtliche Minderheiten zu hetzen. „Auch in Deutschland berichten Opferberatungsstellen von einer Zunahme der LSBTTIQ-Feindlichkeit. Umso wichtiger ist es, dass das Queer Festival in diesem Jahr alle Menschen in Heidelberg sowohl digital als auch im öffentlichen Raum dazu einlädt, sich mit queeren künstlerischen Positionen auseinanderzusetzen“, betont Bürgermeister Wolfgang Erichson.

Die Ausstellung „Breaking Gender Stereotypes“ ist die Auftaktveranstaltung zum Queer Festival 2020. Die 12. Edition des Festivals für LSBTTIQ-Kunst und -Kultur kann aufgrund der weltweiten Coronavirus-Pandemie nicht wie geplant im Mai 2020 stattfinden. Die Höhepunkte des Programms werden in die zweite Jahreshälfte 2020 verlegt. Das Festival wird von „Queer Play! e. V.“ in Kooperation mit dem Kulturhaus Karlstorbahnhof und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg organisiert. Alle weiteren Informationen zum Queer Festival Heidelberg und dem Programm 2020 gibt es unter www.queer-festival.de.

Schlosspark-Serenade fällt aus

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen entfällt die für den 27. Juni geplante Schlossparkserenade in Angelbachtal.

Zunächst bis Mitte Juni hatten der Rhein-Neckar-Kreis und die Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis e.V. alle geplanten kulturellen Veranstaltungen abgesagt. Nun trifft es auch das beliebte Open-Air-Event im Schlosspark Eichtersheim.

Erst 2021 wieder

Bereits seit vielen Jahren organisiert der Rhein-Neckar-Kreis das jährliche Kulturhighlight in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Angelbachtal. Auch in diesem Jahr sollte der traditionelle Sommernachtsabend voller musikalischer und kulinarischer Höhepunkte stattfinden. Mit Woinem Brass, dem Blechbläserensemble der Musikschule Badische Bergstraße, der Jungen Philharmonie Rhein-Neckar unter Leitung von Andreas Treibel und dem „La Sala Quartett“ aus Schwetzingen stand bereits ein abwechslungsreiches Musikprogramm in den Startlöchern.

„Für unsere Künstler tut es uns besonders leid“, bedauert Gisela Härtel-Hoffmann, Leiterin des Kulturreferats im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, „daher ist vorgesehen alle beteiligten Künstler für die Schlossparkserenade 2021 erneut zu buchen“, denn einen Ersatztermin wird es in diesem Jahr nicht geben.

Absage der Heimattage Baden-Württemberg 2020

Noch bis zum 8. März hatten rund 50 Veranstaltungen stattgefunden, darunter unter anderem der Neujahrsempfang mit dem Tag der offenen Tür in der neuen Dr.-Sieber-Halle, ein Vortrag mit Prof. Margot Käßmann bei ausverkauftem Haus sowie das erstklassige Kochevent mit Harald Wohlfahrt und Wein-Sommelière Natalie Lumpp im Technik Museum. Diese ersten Veranstaltungen machten Appetit auf mehr und kamen bei der Bevölkerung sehr gut an.
Nach der rasanten Entwicklung und Ausbreitung des Corona-Virus mussten nun aber die diesjährigen Heimattage Baden-Württemberg offiziell abgesagt werden. „Durch die Absage der ersten Landesgroßveranstaltung, dem Baden-Württemberg-Tag im Mai, ist auch die Umsetzung der Landesfesttage mit großem Umzug Anfang September nicht mehr sinnvoll. Das Großveranstaltungsverbot gilt zunächst bis zum 31. August 2020 und somit können die Planungen für das restliche Jahr nicht umgesetzt werden. Mit diesen Einschränkungen können wir dem Niveau der Heimattage Baden-Württemberg nicht gerecht werden. Wir haben uns daher entschieden, das gesamte Heimattage-Jahr abzusagen“, erklärt Oberbürgermeister Jörg Albrecht.
Die Absage wurde in enger Abstimmung mit dem Staatsministerium getroffen. Gleichzeitig leistet die Stadt Sinsheim damit ihren Beitrag, Risiken zu minimieren und die Corona-Welle flach zu halten. Ziel ist es, die Ansteckungswege soweit wie möglich zu kappen und die Zahl der Ansteckungsfälle gering zu halten.
Eine Verschiebung des offiziellen Landesfests ist nicht möglich: „Keiner weiß, wie lange die Einschränkungen andauern werden. Eine Verschiebung ist gegenüber den nachfolgenden Städten, die sich ebenfalls seit dem Zuschlag im Jahr 2015 auf das besondere Jahr vorbereiten, nicht fair“, so Jörg Albrecht.

Sieben Kontinente, ein Planet: Verlegung auf Februar 2021

Die Show „Sieben Kontinente, ein Planet – Live in Concert“ wurde auf den 25. Februar 2021 verlegt. Ursprünglicher Termin war der 13. Mai 2020. Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Die großartigsten Szenen der neuen BBC‐Naturserie „Seven Worlds, One Planet” in 4K‐Ultra‐HD auf einer riesigen LED‐Wand – live begleitet von einem Sinfonie‐Orchester und einem Chor. Die Naturdokumentationen der BBC haben sich zu wahren TV‐Highlights entwickelt, die ganze Generationen inspirieren und die Sicht der Menschen auf ihre unmittelbare Umwelt ebenso wie auf den Planeten insgesamt verändern. Mit Hilfe einzigartiger Aufnahmen bringt die BBC den Zuschauern weltweit die Wunder unserer Erde nahe. Mehr noch: Dank ihrer objektiven Reflexion über den Zustand des Planeten beeinflussen die Naturserien der BBC die Verhaltensweisen der Menschen nachhaltig positiv.

Céline Dion: Ersatztermin in Planung

Mit aufrichtigem Bedauern hat Celine Dion die ersten Monate der europäischen Etappe ihrer COURAGE WORLD TOUR, die am 21. Mai 2020 in Prag beginnen sollte, verschoben. Darunter fallen auch ihre fünf deutschen Konzerte in München, Mannheim, Köln, Hamburg und Berlin, die vom 17. Juni bis zum 22. Juli 2020 geplant waren. Insgesamt betrifft die Verlegung 28 Konzerte in 19 europäischen Städten, die bis Ende Juli 2020 vorgesehen waren. Die Künstlerin und ihr Team arbeiten mit Hochdruck daran, schnellstmöglich Ersatztermine für so viele von der Verlegung betroffenen Shows wie möglich bekannt zu geben. Alle Tickets, die für die ursprünglich geplanten Konzerte von Celine Dion in diesem Sommer erworben wurden, gelten auch für die kommenden Termine der Künstlerin in Deutschland. Generell gilt, dass Ticketkäufer*innen bei Neuigkeiten zur Veranstaltung umgehend von dem System informiert werden, über das die Tickets erworben wurden. Darüber hinaus bietet eventim unter https://www.eventim.de/helpcenter/ Antworten auf eine Vielzahl von Fragen rund um Veranstaltungen und das Coronavirus.

Celine Dion startete ihre COURAGE WORLD TOUR im September 2019 im kanadischen Québec und begeisterte ihre Fans in 52 ausverkauften Shows, bevor sie aufgrund von COVID-19 im März 2020 gezwungen war, eine Pause einzulegen.

„Meine Gedanken und Gebete gehen an all jene, die während dieser verheerenden Coronavirus-Pandemie geliebte Menschen verloren und so viel gelitten haben. Ich weiß, dass alle damit ringen, sich an diese herausfordernden Umstände anzupassen, ohne zu wissen, wann sich die Dinge wieder normalisieren werden. Irgendwann werden wir das überstehen… – hoffentlich eher früher als später. Bis dahin gilt meine ganze Bewunderung den Angehörigen der Gesundheitsberufe, den Ersthelfern und all den mutigen Menschen, die alles tun, um uns in diesen schwierigsten Zeiten zu betreuen und zu versorgen. Ich freue mich auf die Tage, an denen wir wieder gemeinsam Singen und Tanzen können. Im Moment haben Gesundheit und Sicherheit für alle oberste Priorität – aber ich kann es kaum erwarten, wieder auf die Bühne zurückzukehren und mit Euch allen zusammen zu sein“, betont Celine Dion.

Bülent Ceylan: Verlegung auf Mai 2021

Die ursprünglich für den 23. Mai 2020 geplante Show von Bülent Ceylan wurde auf den 28. Mai 2021 verlegt. Bitte beachten Sie, dass der Showbeginn in diesem Zuge um eine Stunde nach hinten – auf 20:00 Uhr – verlegt wurde. Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Von der „Generation Instagram“ lernen, heißt siegen lernen! Deswegen zeigt Bülent Ceylan seinem Publikum nicht die kalte Schulter, sondern die rasierte Brust. Bülent macht sich zum „Luschtobjekt“! Optik statt Inhalt, Nippel statt Nietzsche! Kabarettpreise müssen warten.

Bülent bedient als „Luschtobjekt“ alle nur denkbaren Geschlechter und Vorlieben: osmanophile Kurpfalz-Lover, Langhaar-Fetischisten oder Liebhaber großer Nasen und kleiner Bärte… Bei Bülent packt jeden die „Wolluscht“! Und wer Intelligenz sexy findet, wird natürlich auch befriedigt nach Hause gehen.

Aber Bülent macht sich in seinem 11. Live-Programm nicht nur selbst zum „Luschtobjekt“, er macht sich auch über „Luschtobjekte“ lustig. Über seine eigenen (Frauenfüße und Gummifrösche) und über die anderer Leute. Denn heute kann offenbar alles ein „Luschtobjekt“ sein: Autos, Schuhe, Smartphones… Es gibt sogar Menschen, die Atomkraftwerke lieben. Selbst Götter sind objektophil! Und weil der Donnergott Thor bekanntlich gebürtiger Mannheimer ist, verrät er bei Bülent weltexklusiv und zum ersten Mal, wo, wann und wie bei ihm der Hammer hängt. Das wird „luschtig“, versprochen!

Luke Mockridge: Verlegung auf Juni 2021

Die ursprünglich für den 09. und 10. Mai 2020 geplanten Shows von Comedian Luke Mockridge werden auf den 19. und 20. Juni 2021 verlegt. Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Nachdem Luke Mockridge mit seinem letzten Liveprogramm „LuckyMan“ neue Maßstäbe gesetzt und uns dabei auf eine Reise der Selbstfindung mitgenommen hat, wechselt er jetzt die Perspektive: WELCOME TO LUCKYLAND ist der Blick auf eine Welt, die uns ständig als Dystopie verkauft wird. Aber ist unsere Welt wirklich dem Untergang geweiht, oder kriegt die Menschheit doch noch die Kurve, wenn sie begreift, das letztendlich jeder Einzelne für sein eigenes Luckyland verantwortlich ist?

Auch wenn es dem Berufsoptimisten Luke gerade schwer gemacht wird, gibt er wie immer alles, um mit jedem Lachen die Welt um sich herum ein klein wenig zu verbessern. Den Koffer voller Optimismus, Instrumente und Stories über das Leben, die Welt und die Aufgabe, als 90er-Jahre-Kind endlich Verantwortung für die Welt zu übernehmen, macht sich Deutschlands Ausnahmekünstlerwieder auf Tour! Du bist eingeladen! WELCOME TO LUCKYLAND!

CARStival: Autokinopläne konkretisieren sich

Die Autokinopläne in Mannheim konkretisieren sich – und das an zugleich zwei Orten und mit zwei unterschiedlichen sich ergänzenden Konzepten. Mit Blockbustern und Popcornkino sollen Filmfans auf dem Maimarktgelände auf ihre Kosten kommen, das Programm auf dem Neuen Messplatz soll sich an Liebhaber von Arthouse, Independents und Co. richten. Beiden Standorten gemeinsam ist, dass es nicht ‚nur‘ um Kino geht: Auch Kulturveranstaltungen wie beispielsweise Poetryslams oder Comedy sollen vom Autositz aus erlebt werden können, ebenso sind Gottesdienste denkbar.

Lob und Bitte um weitere Mitarbeit an die Heidelberger Bevölkerung

Mit einem großen Lob und der Bitte, sich weiterhin an die Regeln der Corona-Verordnung und der städtischen Allgemeinverfügung zu halten, wenden sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und Polizeipräsident Andreas Stenger an die Heidelberger Bevölkerung. Mit Blick auf die ab Montag, 27. April 2020, geltende Maskenpflicht appellierten sie an die Menschen, in ihrem vorbildlichen und verantwortungsvollen Verhalten nicht nachzulassen.

Nach Angaben des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim werden die Vorgaben überwiegend eingehalten und die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewerbetreibenden sind sehr einsichtig. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner sagte dazu: „Für uns alle ist das eine Zeit mit großen Einschränkungen. Umso mehr danke ich den Heidelbergerinnen und Heidelbergern, die weiterhin sehr gutes Durchhaltevermögen auch in Krisenzeiten besitzen.“ Zum Thema Maskenpflicht fügte er hinzu: „Insbesondere habe ich festgestellt, dass bereits jetzt immer mehr Bürgerinnen und Bürger freiwillig Masken tragen. Damit übernehmen sie Verantwortung und helfen mit, Neuinfektionen zu verhindern.“

Ebenso anerkennend äußerte sich Polizeipräsident Andreas Stenger: „Ich bin beeindruckt, wie die meisten Heidelbergerinnen und Heidelberger die drastischen Einschränkungen im öffentlichen Leben geduldig und verständnisvoll beachten. Die Bürgerinnen und Bürger in Heidelberg halten sich nach wie vor weitestgehend an die Regeln der Coronavirus-Verordnung sowie der Allgemeinverfügungen.“ Es sei sehr wichtig, die notwendigen Restriktionen zu berücksichtigen, denn die Gefahren der Coronavirus-Pandemie seien noch lange nicht gebannt. Es wäre verfrüht und leichtfertig, jetzt schon Entwarnung zu geben und vorschnell zu alten Gewohnheiten zurückkehren zu wollen. „Hygienemaßnahmen und Distanzregeln sind nach wie vor zentral wichtig, und auch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes gehört nun zum verantwortungsbewussten Verhaltensrepertoire mit dazu“, sagte Stenger.

Die baden-württembergische Landesregierung hat am 21. April 2020 beschlossen, dass die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg ab Montag, 27. April 2020, beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen sowie an Bus- und Bahnsteigen Mund und Nase abdecken müssen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte, dass auch ein Tuch oder ein Schal, den man sich vor Mund und Nase bindet, ausreiche. Weiterhin gültig ist das weitgehende Kontaktverbot. In der Öffentlichkeit sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten.

Jazztage Weinheim 2020 verschoben

Für April und Mai hatten die Beyond Blue -Connection und das Café Central die „Weinheimer Jazztage 2020“ geplant. Die Veranstaltungsreihe wollte die lange Tradition des internationalen Jazz in der Zweiburgenstadt fortsetzen. Am 23. April sollte die dänische Bassistin von PRINCE mit ihrer Band im Café Central das Eröffnungskonzert spielen. Jane Bunnett (Can) und ihre kubanische All-Women Band “Maqueque” hätten am 30. April auf der Studiobühne die Jazztage fortgesetzt. Das Sun Ra Arkestra (USA/Saturn) war für den 5. Mai vorgesehen. Die Jeff Jensen Band aus Memphis hätte am 29. Mai das Festival beenden sollen.

“In der Corona Pandemie gibt es natürlich keine andere Möglichkeit, als alle Veranstaltungen aus Verantwortung gegenüber den Künstlern und dem Publikum abzusagen!” entschieden die Macher um Alexander Schildhauer – den Künstlerischen Leiter der Jazztage – seit langem. Marshall Allen – Direktor des Sun Ra Arkestra – ist z. B. 96! Jahre. Viele Musiker und Jazzfreunde sind Diabetiker und auch Senioren. Die Konzerte im Café Central werden aber bei Gelegenheit nachgeholt. Die Karten behalten ihre Gültigkeit. So werden die Funk-Super-Stars Ida Nielsen & The Funkbots ihre neue CD “Time 2 Stop Worrying” am 22. April 2021 im Café Central vorstellen. Die Karten behalten ihre Gültigkeit.

Auf jeden Fall sind für den Herbst auch die Weinheimer Jazztage in Vorbereitung. Am 13. September werden der Gitarrist Claus Boesser-Ferrari und der kanadische Klarinettist Francois Houle den Auftakt machen. Sie haben vor, im Programmkino “Brennessel” Hemsbach den expressionistischen Stummfilm “Golem – wie er in die Welt kam” (1920) von Paul Wegener musikalisch zu interpretieren. Der kubanische Weltklasse- Pianist Ramón Valle will am 18. Oktober auf der Studiobühne der Stadthalle Weinheim seine neue CD vorstellen. Jane Bunnett & Maqueque sollen am 20. November folgen. Im Café Central wird dann im Dezember das Abschlusskonzert sein. Vorausgesetzt die gesundheitspolitische Lage lässt dies dann zu.

ABBA Mania – Termine werden ins Frühjahr 2021 verschoben

Die aktuell verhängten Veranstaltungsverbote wurden nunmehr für Großveranstaltungen bis zum 31.08.2020 ausgeweitet. Wir sind uns der Verantwortung unseren Partnern, Künstlern und insbesondere unseren Besuchern gegenüber bewusst und werden selbstverständlich den gesetzlichen Bestimmungen nachkommen. Somit müssen die für den Zeitraum 15.05. – 31.05.2020 geplanten Termine von „ABBA MANIA-THE SHOW-2020“ in das Frühjahr 2021 verschoben werden. Zudem wird die Tour aufgrund der großen Nachfrage um ein paar Zusatztermine erweitert.

Heidelberger Thingstätte: keine Feier zur Walpurgisnacht

Auf der Heidelberger Thingstätte wird es auch in diesem Jahr keine sogenannte Walpurgisnachtfeier geben – nicht nur wegen des Waldbetretungsverbots, sondern auch vor dem Hintergrund der Regelungen rund um die Coronavirus-Pandemie.

Die Stadt hat seit dem Jahr 2018 mit dem Waldbetretungsverbot Konsequenzen aus mehreren sicherheitsrelevanten Vorfällen gezogen – im Jahr 2017 gab es zum Beispiel einen Schwerverletzten sowie einen Waldbrand. Das Event mit bis zu 15.000 Besucherinnen und Besuchern auf dem Heiligenberg hatte keinen offiziellen Veranstalter oder ein grundlegendes Sicherheitskonzept. Eine von der Stadt in Auftrag gegebene Gefährdungsbeurteilung hatte jedoch eine Reihe von hohen, zum Teil auch unzumutbaren Gefahrenquellen aufgezeigt. Ausführliche Infos dazu gibt es online unter www.heidelberg.de/walpurgisnacht.

Große Geschäfte dürfen bei Begrenzung der Verkaufsfläche wieder öffnen

Große Geschäfte in Heidelberg und ganz Baden-Württemberg dürfen in begrenztem Umfang wieder öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter begrenzen. Das Land Baden-Württemberg hat nach einer Gerichtsentscheidung die Richtlinie zur Öffnung von Einrichtungen des Einzelhandels geändert. Die Regelung gilt ab dem heutigen Donnerstag, 23. April 2020.

Geschäfte, die bisher wegen Überschreitung der Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern geschlossen bleiben mussten, dürfen somit einzelne Bereiche bis zu einer Gesamtverkaufsfläche von 800 Quadratmetern abtrennen und diese abgetrennte Fläche für den Verkauf öffnen. Die abgesperrten Verkaufsflächen dürfen für den Kundenverkehr nicht zugänglich sein. Die sonstigen Hygiene- und Abstandsregeln für den Einzelhandel sind zu beachten.

Stadtranderholung 2020 nicht in gewohnter Form

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die diesjährige Stadtranderholung. Das älteste Ferienangebot der Stadt Ludwigshafen kann in diesem Jahr nicht wie geplant vom 13. Juli bis 7. August auf dem Freizeitgelände an der Großen Blies stattfinden. Der Bereich Jugendförderung und Erziehungsberatung will Eltern und Kinder dennoch unterstützen und plant ein dezentrales Angebot in den Stadtteilen.

In kleinen Gruppen sollen Kinder zwischen sechs und elf Jahren in den Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt einen Teil ihrer Ferien verbringen können. Damit will die Stadtverwaltung ein verlässliches Angebot für Eltern schaffen, die in den Ferien keine andere Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder haben. Insgesamt können nach derzeitigem Stand 300 Plätze angeboten werden. Auch das Ersatzangebot wird wie vorgesehen in zwei zweiwöchigen Abschnitten stattfinden mit je 150 Kindern. Vorrang haben beispielsweise Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen, Kinder berufstätiger Eltern oder von Alleinerziehenden.

Stadtgeschichte im Gehen: Mai-Termine entfallen

Sie sind ein fester und beliebter Bestandteil des kulturellen Lebens in Heidelberg: die literarischen Stadtführungen, die der ehemalige Kulturamtsleiter Hans-Martin Mumm gemeinsam mit dem Heidelberger Schriftsteller Michael Buselmeier in regelmäßigen Abständen anbietet. Aufgrund der aktuell geltenden Kontaktsperre und der Sicherheitsmaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie müssen alle vier im Mai 2020 geplanten Termine vorerst abgesagt werden:

  • 3. Mai 2020, 11 Uhr, Treffpunkt: Universitätsplatz, Löwenbrunnen
  • 10. Mai 2020, 11 Uhr, Treffpunkt: Kurpfälzisches Museum, Innenhof
  • 17. Mai 2020, 11 Uhr, Treffpunkt: Bürgerzentrum Kirchheim, Schwetzinger Straße 20
  • 24. Mai 2020, 11 Uhr, Treffpunkt: Wieblingen, Elisabeth-von-Thadden-Platz, an der Barockkirche

Ob und wann die Termine nachgeholt werden, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht bestimmt werden. Die Stadt Heidelberg wird zum gegebenen Zeitpunkt darauf hinweisen.

Ab 27. April Maskenpflicht in Baden-Württemberg

Bürgerinnen und Bürger müssen in Baden-Württemberg ab Montag, 27. April 2020, beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen Mund und Nase abdecken. Diese Maskenpflicht hat die baden-württembergische Landesregierung am heutigen Dienstag beschlossen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte, dass auch ein Tuch oder ein Schal, den man sich vor Mund und Nase bindet, ausreiche.

Dazu sagt Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner: „Die Maskenpflicht ist ein richtiger Schritt, um die Verbreitung der Infektion zu begrenzen. Wir haben sie deshalb in den städtischen Verwaltungsgebäuden auch schon seit dem 20. April. Dort, wo sich Menschen auf teilweise engem Raum begegnen und in Kontakt treten – wie im Bus oder im Supermarkt –, ist sie umso mehr unverzichtbar. Ich sehe auch kein Beschaffungsproblem – denn es ist ja schon ausreichend, wenn man sich ein Tuch vor Mund und Nase bindet. Das hat bestimmt jeder zu Hause. Sehr viele Initiativen nähen zudem Stoffmasken, die ebenfalls sehr gut funktionieren. Zudem ist die Versorgungslage in Apotheken, Drogerien und im Online-Versandhandel wieder besser geworden. Daher hat jeder Bürger und jede Bürgerin die Möglichkeit, sich selbst mit dem notwendigen Material auszustatten. Ich trage seit Wochen Stoffmasken. Der medizinisch-professionelle Schutz sollte aus meiner Sicht weiterhin in erster Linie für den Gesundheits- und Pflegesektor zur Verfügung stehen.“

Bezug von Gesichtsmasken

Zum Teil sind Schutzmasken wieder in Apotheken und im Handel erhältlich, auch online. Die Stadt geht davon aus, dass sich die Versorgungslage in den kommenden Wochen wieder verbessern wird. Die Stadt bittet aber Bürgerinnen und Bürger auch darum, sich selbst Masken zu nähen und auf diese zurückzugreifen. Anleitungen zum Selbstnähen von Masken gibt es zahlreich im Internet – einige Links finden sich auf www.heidelberg.de/coronavirus.

Maskenpflicht in städtischen Gebäuden

Bereits seit Montag, 20. April, gilt auch eine Maskenpflicht in städtischen Verwaltungsgebäuden wie dem Rathaus oder den Bürgerämtern. Die Bürgerämter sind wieder geöffnet – allerdings nur nach vorheriger Terminabsprache. Einzige Ausnahme ist das Bürgeramt Mitte, Bergheimer Straße 69, wo die Dienstleistungen des Bürgeramts ohne vorherigen Termin in Anspruch genommen werden können. Für alle anderen Abteilungen des Bürger- und Ordnungsamtes sowie für die anderen Ämter im Gebäude Bergheimer Straße 69 ist eine vorherige telefonische Terminvereinbarung notwendig. Wer keine Maske für seine Vorsprache dabei hat, erhält am Eingang aller Verwaltungsgebäude durch die Stadt einen Mund-Nasen-Schutz überreicht. Dies gilt allerdings nur für Bürgerinnen und Bürger, die tatsächlich etwas im Gebäude zu erledigen haben. Andernfalls wird keine Schutzmaske ausgegeben.

Rhein-Neckar Löwen: HBL bricht Saison ab

Die Saison 2019/20 der 1. und 2. Handball-Bundesliga wird mit sofortiger Wirkung beendet. Die Entscheidung für den Abbruch trafen die 36 Profiklubs im Umlaufverfahren mit sehr deutlicher Mehrheit. Mit dem Abbruch der 54. Saison reagiert der deutsche Profihandball auf die massiven Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.

Die Mitgliederentscheidung für den Abbruch der 54. Saison macht den Weg frei für die Bewertung der vorzeitig beendeten Spielzeit durch das Präsidium der Handball-Bundesliga e. V. Die hierfür herangezogene Abbruchtabelle wurde nach eingehender juristischer Prüfung auf Basis der Quotientenregel erstellt (Pluspunkte am 12. März 2020, dividiert durch Anzahl absolvierter Spiele mit 100 multipliziert und auf eine Stelle nach dem Komma gerundet. Bei gleichem Quotienten entscheidet die Tordifferenz). Hieraus ergeben sich folgende Wertungen:

  • THW Kiel ist als Tabellenerster „Deutscher Meister“ der Saison 2019/20
  • SG Flensburg-Handewitt ist Tabellenzweiter und dadurch ebenfalls für die Champions League 2020/21 qualifiziert
  • Die Tabellenplätze 3-5 berechtigen zur Teilnahme an der Euro League (vorher EHF Cup) 2020/21. Qualifiziert sind SC Magdeburg, TSV Hannover-Burgdorf, Rhein-Neckar Löwen

Apache: ABGESAGT

Die APACHE TOUR 2020 wurde vom Veranstalter offiziell abgesagt – auch das für den 02. Mai 2020 in der SAP Arena vorgesehene Konzert findet daher nicht statt. Kunden, die über die Vorverkaufsstellen der SAP Arena Tickets für diese Veranstaltung erworben haben, bekommen den Kaufpreis selbstverständlich zurückerstattet.

Interaktiver Malwettbewerb für Kinder und Jugendliche in Ludwigshafen: #deinkunststueck

Die städtische Jugendförderung und das Wilhelm-Hack-Museum starten gemeinsam einen interaktiven Malwettbewerb #deinkunststueck für Kinder und Jugendliche aus Ludwigshafen. Dazu gibt es seit heute ein eigens dafür programmiertes Online-Tool, das über die Webseiten www.lu4u.de und www.wilhelmhack.museum erreichbar ist. Als Vorlage für den Wettbewerb dient Wobbe Alkemas Kunstwerk “Horizontale Komposition” von 1926, in dem viele geometrische Grundfiguren übereinandergeschichtet sind. Das Gemälde ist Bestandteil der Sammlung des Museums. Die Rechtecke, Parallelogramme, Dreiecke und Kreisflächen aus dem Gemälde werden separiert und können so mit dem Malprogramm als neue eigene Kompositionen auf einer virtuellen Leinwand zusammengestellt werden. Ihre Ergebnisse können Kinder und Jugendliche bis 17. Mai 2020 über die E-Mail-Adresse jugend@ludwigshafen.de an das Jugendportal Lu4u senden. Hier wird dann eine Bildergalerie erstellt und im Netz veröffentlicht. Im Anschluss entscheidet eine Jury, welche Bilder mit einem Preis prämiert werden. Außerdem ist eine Ausstellung der Kunstwerke im Wilhelm-Hack-Museum geplant, die gezeigt werden soll, sobald das Museum wieder geöffnet ist.
Mit dem Wettbewerb wollen die Initiator*innen zum einen Kreativität und Selbstwert der Kinder und Jugendlichen fördern, zum anderen die künstlerische und spielerische Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen in Zeiten der Beschränkungen durch das Coronavirus. Der Wettbewerb wird unterstützt durch die BASF SE.

Der Wettbewerb ist Teil der Aktivitäten des Bereichs Jugendförderung und Erziehungsberatung der Stadt, um Familien während der Kita- und Schulschließungen zu entlasten und Kinder und Jugendliche zu fördern. Zurzeit können sich Kinder und Jugendliche bereits in allen Stadtteilen mit ihren Sorgen, Fragen und auch mit Ideen und Wünschen telefonisch oder per E- Mail an die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt wenden. Die Einrichtungen sind Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr telefonisch erreichbar.

Weitere Angebote, wie Tipps für Spiele sowie Ideen und Anregungen, wie auch die Zeit zuhause Spaß und Sinn machen kann, werden im Jugendportal unter www.lu4u.de eingestellt oder können alternativ beim Kinder- und Jugendbüro der Stadt unter Telefon 0621 504-2863 nachgefragt werden.

Das Wilhelm-Hack-Museum erweitert derzeit sein digitales Angebot unter anderem mit Führungen aber auch interaktive Workshops und Anleitungen auf Youtube.

Alex Christensen & The Berlin Orchestra: Tour-Verschiebung

Gute Nachrichten für alle Freunde von Dance-Popsongs, klassischer Musik und den 90er Jahren: Pop-Visionär Alex Christensen und das Berlin Orchestra gehen mit ihrem sehr erfolgreichen Musik-Projekt „Classical 90s Dance“ erstmalig 2020 auf große Deutschland-Tour. Zusammen mit ausgewählten SängerInnen und dem ein oder anderen Überraschungsgast werden sie die Perlen ihrer veröffentlichten Songs in 13 Städten live präsentieren. Die Erfolgsgeschichte um das neu erschaffene Genre „Orchestral Dance Music“, wird mit der Live-Tour weitergeschrieben. Als Ideen- und Taktgeber seines Projekts, wird Alex Christensen erstmals hinter seiner DJ-Kanzel ein Orchester positionieren. Damit die Wartezeit etwas verkürzt wird, ist Ende letzten Jahres sein bereits drittes Album aus der „Classical 90s Dance“-Reihe (Label: Starwatch Entertainment) erschienen. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter www.eventim.de und www.semmel.de.

Nachholtermin für Mannheim: 12. Okotber 2020, Rosengarten, Mannheim (verschoben vom 06.05.2020).

Aktionstag am Sonntag, 21. Juni 2020 muss ausfallen

Vor dem Hintergrund der sich noch immer ausbreitenden Coronavirus-Pandemie wird sich Heidelberg in diesem Jahr nicht am Aktionstag „Lebendiger Neckar“ beteiligen. Bei dem für den 21. Juni angesetzten Aktionstag bot die Stadt Heidelberg in den vergangen Jahren ein vielfältiges Mitmach- und Veranstaltungsprogramm mit Schwerpunkt auf der Neuenheimer Neckarwiese. Die städtische Heidelberg Marketing GmbH ist mit der Organisation und Durchführung beauftragt.

ADAC Heidelberg Historic legt 2020 eine Pause ein

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus wird die ADAC Heidelberg Historic 2020 nicht stattfinden. Die beliebte Oldtimerrallye, die im vergangenen Jahr zum 25. Mal durch Kurpfalz, Odenwald und Kraichgau führte, war für den 9. bis 11. Juli 2020 geplant. „Wir haben uns zum Schutz aller Beteiligten für diesen Schritt entschieden,“ erklärte Jürgen Fabry, der als Veranstalter und Sportleiter des ADAC Nordbaden e.V. die ADAC Heidelberg Historic verantwortet. „Besonders tut uns das für die 180 angemeldeten Teams leid, die sich seit Monaten auf die Veranstaltung freuen,“ so Fabry weiter. Bereits Ende Februar war die Veranstaltung komplett ausgebucht. Die Teilnehmer ebenso wie die zahlreichen Zuschauer, die jedes Jahr den Start und die Zieleinfahrten am Technik Museum Sinsheim oder die Rallyepausen auf dem Heidelberger Marktplatz und am Audi Forum Neckarsulm hautnah mitverfolgen, können sich nun den 8. bis 10. Juli 2021 im Kalender vormerken. Dann soll die 26. ADAC Heidelberg Historic ihre Fortsetzung finden und mit ihren automobilen Legenden wieder durch die idyllische Landschaft im nördlichen Teil Baden-Württembergs führen.

Heidelberger Literaturtage als Online-Festival: Lesungen und Live-Chats finden vom 24. bis 28. Juni 2020 statt

Die Heidelberger Literaturtage 2020 werden als Online-Festival stattfinden. Vom 24. bis 28. Juni sind moderierte Lesungen und Live-Chats mit Autorinnen und Autoren sowie die Ausstrahlung experimenteller Formate geplant. Alle Festival-Gäste sollen darüber hinaus die Möglichkeit erhalten, sich online miteinander über das Erlebte auszutauschen. „Das internationale Literaturfestival Heidelberger Literaturtage ist unverzichtbarer Bestandteil der UNESCO-City of Literature Heidelberg. Zwar müssen wir das Festival wegen der aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung bezüglich der Corona-Pandemie in der gewohnten Form absagen, werden es aber ausnahmsweise und erstmals in Form eines Online-Festivals anbieten“, kündigt Dr. Andrea Edel, Leiterin des Kulturamts und der UNESCO-Literaturstadt-Aktivitäten der Stadt Heidelberg an. „Unser Bestreben ist es, etwas von der einzigartigen Atmosphäre der Heidelberger Literaturtage in das neue Format zu retten“, so Produktionsleiter Georg Bachmann.

Stadtbibliothek LU bietet ab 21. April Ausleihservice an

Nachdem das Land Rheinland-Pfalz entsprechende Möglichkeiten eröffnet hat, will auch die Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48, ihren Service wieder verstärkt anbieten. Ab Dienstag, 21. April 2020 besteht deswegen die Möglichkeit, über “Books to go” Medien auszuleihen. Nutzer*innen können schon ab Montag, 20. April dazu auf der Homepage der Stadtbibliothek www.ludwigshafen.de/stadtbibliothek über ein Formular Bücher und andere Medien bestellen und einen Wunschtermin für die Abholung angeben. Das Team der Bibliothek stellt die gewünschten Medien dann zusammen und legt sie zum Termin im Eingangsbereich des Bürgermeister-Reichert-Hauses zur Abholung bereit.

Voraussichtlich ab 5.Mai wird die Stadtbibliothek wieder zur Ausleihe öffnen. Bis dahin sind alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, um in der Bibliothek den Schutz von Mitarbeiter*innen und Nutzer*innen zu gewährleisten.

Wildpark öffnet wieder

Der Wildpark Rheingönheim wird ab Montag, 20. April, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten seine Tore öffnen. Alle tierischen Bewohner des Parks freuen sich schon sehr auf die Besucher*innen.

Die Stadt Ludwigshafen weist jedoch eindringlich darauf hin, dass die bestehende Regelung zur Hygiene eingehalten und das Kontaktverbot aufrecht erhalten werden müssen. Diesbezüglich erfolgen auf dem ganzen Gelände des Wildparks Kontrollen.

Absage von Sport und Spiel am Wasserturm

Die Coronavirus-Pandemie sorgt derzeit in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens für große Einschränkungen. Oberstes Ziel ist und bleibt, effektiv zur Eindämmung des Virus beizutragen. Bundes- und Landesregierungen haben sich daher nun darauf verständigt, Großveranstaltungen bis Ende August zu untersagen. Deshalb muss auch das traditionelle und größte Breitensportevent im Herzen Mannheims “Sport und Spiel am Wasserturm”, das für den 19. Juli geplant war, abgesagt werden. Das geben der Sportkreis Mannheim e.V. und die Stadt Mannheim bekannt.

„Sport und Spiel am Wasserturm präsentierte in den letzten Jahren nicht nur die bunte Vielfalt des Mannheimer Sports, sondern begeisterte alle Gäste zum Mitmachen und Erleben neuer Sportarten. Natürlich ist es für alle Beteiligten sowie für alle Bürgerinnen und Bürger sehr schade, dass wir in diesem Jahr nicht wie gewohnt das Schaufenster des Mannheimer Sports erleben werden. Aber unser Ziel, die Infektion mit dem Virus einzudämmen, steht an erster Stelle“, so Sportbürgermeister Lothar Quast zur Absage der beliebten Familienveranstaltung. Dr. Sabine Hamann, Vorsitzende des Sportkreises Mannheim, fügt zudem an: „Auch wenn uns diese Entscheidung insbesondere für unsere Sportvereine sehr schwer gefallen ist und schmerzt, gilt es in dieser schwierigen Situation Verantwortung zu übernehmen zum Wohle aller Beteiligter“.

Bei dem beliebten Event bieten die Vereine ein vielfältiges Sport-, Bühnen- und Aktionsprogramm rund um den Mannheimer Wasserturm. “Wir haben uns natürlich intensiv Gedanken über einen möglichen Nachholtermin gemacht, haben dann aber aus organisatorischen Gründen entschieden, die Veranstaltung in diesem Jahr nicht durchzuführen“, geben die Veranstalter weiter bekannt. „Wir planen bereits jetzt schon für die Auflage des Events im Sommer 2021, die nicht minder vielseitig und attraktiv ausfallen soll“, so die Sportkreis-Vorstandsvorsitzende Dr. Hamann.

Schwetzinger SWR Festspiele abgesagt!

Wegen des Corona-Virus sind sie Schwetzinger SWR Festspiele, die vom 01. bis 31. Mai stattfinden sollten, abgesagt. Bereits erworbene Tickets werden rückerstattet. Wir bitten Sie bei der Rückabwicklung um Geduld! Ob und wann einzelne Veranstaltungen nachgeholt werden können, wird in Abhängigkeit mit der Pandemieentwicklung geprüft.

Pfälzer Weinfest für Dehäm

Landau – Am Freitagabend ab 19 Uhr feiern Pfälzer und Freunde das erste „Weinfest für Dehäm“. Organisiert wurde es vom Verein Südliche Weinstraße. Die passenden 1000 Weinpakete sind ausverkauft – der Livestream ist offen für alle.

Virtuelles Weinfest der Südlichen Weinstraße: “Pfälzer Weinfest für Dehäm” – per Livestream zuhause genießen und feiern.

Herrscht zuhause bereits Langeweile? Wird der Wunsch, zu zweit zuhause und doch gemeinsam mit anderen zu feiern wegen Social Distancing immer größer? Kein Problem, hier kommt Abhilfe: Das „Pfälzer Weinfest für Dehäm“, organisiert von der Tourismuszentrale Südliche Weinstrasse e.V., kommt am 17. April 2020 um 19 Uhr über einen Livestream direkt in die Wohnzimmer Deutschlands

Dass die Pfälzer wissen, wie man feiert ist kein Geheimnis. Das zeigt sich jedes Jahr aufs Neue an dem prall gefüllten Weinfestkalender der Region. Und weil dieses Jahr viele Feste abgesagt werden müssen, feiert man an der Südlichen Weinstrasse jetzt einfach online. Teilnehmer des Livestreams können sich somit zum Beispiel auf die Weinprinzessinnen freuen, die das Fest eröffnen werden oder auf die „Pälzer Buwe“ die mit Pfälzer Klassikern dafür sorgen, dass auch der letzte Couchmuffel mitschunkelt. Auch Sascha Kleinophorst, der neben Musicalauftritten auch häufig auf Weinfesten mit der Deutschrock-Coverband Saftwerk spielt, ist mit von der Partie. Die Gäste können vorab mit entscheiden welche Stücke gespielt werden. Weitere Infos dazu gibt es auf Facebook.

DAS FEST 2020 in Karlsruhe kann nicht stattfinden

Corona macht eine Durchführung von DAS FEST 2020 (mit Vor-Fest und den India Summer Days vom 23. – 25.07.2020 /Vorfest ab 16.07.2020) unmöglich. Grundlage ist die Entscheidung der Bundesregierung im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 zu verbieten.

Das Team hat sich auf dieses Szenario intensiv vorbereitet: Dabei konnten wir von Seiten der Künstlerinnen und Künstler eine große Solidarität verspüren und so können wir nahezu das komplette Line-Up der Hauptbühne auf 2021 verschieben. Alle Musikerinnen und Musiker, darunter Weltstar Passenger, Revolverheld und Joris, haben ihr Kommen für 2021 zugesagt.

So können wir DAS FEST 2020 in das Jahr 2021 verschieben. Für diese Solidarität möchten wir uns in diesen schwierigen Zeiten ausdrücklich bedanken!

So behalten auch die Tickets für DAS FEST 2020 für 2021 ihre Gültigkeit.

Erste Stufe der Öffnungen bei Wirtschaft, Schulen und städtischen Einrichtungen

Die Stadt Heidelberg hat am Donnerstag, 16. April 2020, über die nächsten Schritte in der Corona-Pandemie informiert. Das sind die wichtigsten Neuerungen:

  • Einzelhandel und Dienstleistungen: Ab Montag, 20. April 2020, dürfen in Heidelberg kleinere und mittlere Geschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern, Autohäuser, Fahrradhändler und Buchhandlungen wieder öffnen – unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandregelungen. Die Stadt Heidelberg unterstützt die lokalen Geschäfte vor Ort: Die Einzelhändler können von der Stadt Masken, Desinfektionsmittel und Informationsmaterial wie Plakate erhalten. Friseure dürfen ihren Betrieb ab 4. Mai unter strikten Hygienevorgaben wiederaufnehmen.
  • Stadtverwaltung: Alle städtischen Ämter bieten ab Montag, 20. April, wieder ihr gesamtes Spektrum an Dienstleistungen an. Alle Ämter inklusive der Bürgerämter in den Stadtteilen sind wieder für persönliche Besuche erreichbar. Die Stadt bittet dabei um eine vorherige Terminvereinbarung, um Wartezeiten zu vermeiden. Publikumsverkehr ohne Anmeldung ist ausschließlich im Bürgeramt Mitte möglich. Für die Besuche hat die Stadt die erforderlichen Maßnahmen zum Infektionsschutz getroffen. So ist unter anderem das Betreten der städtischen Gebäude nur mit einem Mund-Nasen-Schutz gestattet. Wer selbst keinen hat, erhält von der Stadt am Eingang einen überreicht.
  • Recyclinghöfe: Der Recyclinghof Kirchheim wird ab Dienstag, 21. April, für die Anlieferung von Grünschnitt aus Heidelberger Haushalten geöffnet (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, samstags von 8 bis 15 Uhr). Die Anlieferung ist nur über die Speyerer Straße in den Oftersheimer Weg möglich. Sperrmüll wird ab Montag, 4. Mai, wieder abgeholt. Die Bürgerinnen und Bürger können sich ab 17. April unter www.heidelberg.de/abfall für einen Sperrmülltermin anmelden.
  • Städtische Einrichtungen: Die Musik- und Singschule startet ab dem 4. Mai wieder schrittweise mit Einzelunterricht. Die Stadt will die Stadtbücherei, das Kurpfälzische Museum und den Zoo wieder öffnen, sobald das Land dies ermöglicht. Der Zugang soll kontrolliert und nur mit Masken möglich sein.
  • Grün- und Sportflächen: Die Grünflächen im Stadtgebiet stehen ab Montag, 20. April, wieder regulär zur Verfügung. Eine Ausnahme bildet die Neuenheimer Neckarwiese: Hier gilt weiter ein unbeschränktes Aufenthaltsverbot, das insbesondere das Betreten, Verweilen und Lagern umfasst. Die Neckarwiese ist ein Ausflugsziel mit regionaler Bedeutung und deshalb besonders schwer zu kontrollieren. Daher hat sich die Stadt dafür entschieden, diese in der ersten Stufe nicht zu öffnen. Spielplätze, Freizeitflächen und die „alla hopp!“-Anlage bleiben geschlossen. Die Stadt hat das Ziel, im nächsten Schritt Sportanlagen im Freien für den Individualsport unter strikten Vorgaben wieder zur Verfügung zu stellen.
  • Schulen: Die Stadt hat die vergangenen Wochen intensiv für eine gründliche Reinigung der Gebäude genutzt. Ab dem 4. Mai nehmen Heidelberger Schulen wieder ihren Betrieb auf – beginnend mit den Abschlussklassen. Die Kultusministerkonferenz soll ein Konzept erarbeiten, wie der Unterricht mit reduzierten Klassen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen wiederaufgenommen werden kann.
  • Öffentlicher Nahverkehr: Die Stadt strebt an, dass schnellstmöglich wieder ein Regelbetrieb und der verpflichtende Einsatz von Masken aufgenommen wird. Sie steht hierzu in Gesprächen mit der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv).

Heidelberger Schlossfestspiele abgesagt

Stadt Heidelberg folgt den Empfehlungen der Bundesregierung zur Absage aller Großveranstaltungen

Die Stadtspitze der Neckarstadt Heidelberg hat sich in enger Abstimmung mit dem Intendanten des Theaters und Orchesters Heidelberg Holger Schultze schweren Herzens dazu entschlossen, die diesjährigen Heidelberger Schlossfestspiele und alle damit in Verbindung stehenden Veranstaltungen abzusagen. Damit folgt Heidelberg den gestern, am 15. April 2020 bekanntgegebenen Empfehlungen der Bundesregierung zur Absage aller Großveranstaltungen bis 31. August 2020 zum Schutz vor Neuansteckungen mit dem Covid-19-Virus. Die Entscheidung fiel angesichts der Vorsichtsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus nicht leichtfertig, sondern nach intensiver Beratung.

Holger Schultze trifft die Entscheidung hart, findet sie aber richtig: „Die Heidelberger Schlossfestspiele sind jeden Sommer das Highlight im Veranstaltungskalender der Stadt. Regionale und überregionale Besucherinnen und Besucher buchen ihre Tickets oft weit im Voraus. Einzelne Veranstaltungen waren bereits einige Tage nach dem Vorverkaufsstart im Januar dieses Jahres nahezu ausverkauft. Für alle, die einen Besuch fest eingeplant haben, tut uns der Beschluss leid. Trotz allem Bedauern unterstütze ich die Entscheidung und halte sie für alternativlos im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus.“

Das Theater und Orchester Heidelberg wird bereits erworbene Eintrittskarten für ausfallende Vorstellungen automatisch und kostenfrei stornieren, in einen Gutschein umwandeln und per Post den Zuschauerinnen und Zuschauern zuschicken.

Alle Besucherinnen und Besucher, die Tickets ohne Angabe persönlicher Daten gekauft haben, werden gebeten, sich telefonisch oder per E-Mail an die Theaterkasse zu wenden: 06221 58-20000 oder tickets@theater.heidelberg.de.

Heidelberg steht mit dieser Entscheidung nicht allein, auch andere Freilicht-Spiele wie die Bad Hersfelder Festspiele oder das französische Festival d‘Avignon haben ihre Saison bereits abgesagt.

Ausverkaufte Festivals im Park und am Ring abgesagt

In ihrer erlebnisreichen und bewegten Geschichte wurden Deutschlands populärste Open-Air-Festivals Rock im Park und Rock am Ring schon mehr als einmal mit unerwarteten und schwierigen Situationen konfrontiert. Jetzt erzwang das verfügte Verbot aller Großveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August, die Absage der Jubiläumsevents in Nürnberg und am Nürburgring.

Für die Veranstalter und ihre Teams, die Künstler und 175.000 Fans, die am ersten Juni-Wochenende 25 Jahre Rock im Park und 35 Jahre Rock am Ring feiern wollten, ist diese alternativlose Entscheidung natürlich enttäuschend. Dennoch haben die Produzenten uneingeschränktes Verständnis für diese unausweichliche Maßnahme im Interesse der Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten, so traurig die Absage der ausverkauften Zwillingsfestivals ist. Gleichzeitig bedanken sie sich bei den Fans ausdrücklich für ihre nachhaltige Unterstützung.

Gemeinsam mit der Live-Musikbranche richten sich nunmehr alle Hoffnungen auf die Zeit nach dem Ende des Ausnahmezustandes. Die Neuansetzung der Jubiläumsfestivals von Rock im Park und Rock am Ring ist jetzt für das zweite Juni-Wochenende 2021 terminiert.

Wegen der Details über die weitere Abwicklung werden alle Ticketkäufer noch um ein wenig Geduld gebeten. Die Veranstalter und ihre Teams arbeiten an konkreten Informationen über die genaue Vorgehensweise, die im nächsten Schritt bekanntgegeben werden. Bis dahin werden die Fans um Verständnis gebeten.

Zweiburgenstream für Weinheims Kultur

Live aus der Alten Druckerei am Donnerstag und Freitag – Bürgerstiftung organisiert Spendensammlung

Die Übertragungstechniker der Firma Fastforward haben die Alte Druckerei am Mittwoch in ein Online-Filmstudio verwandelt. Jetzt ist alles vorbereitet für den „1. Zweiburgenstream aus der Alten Druckerei“ in Weinheim am Donnerstag und am Freitag, jeweils ab 18.30 Uhr bis etwa 20 Uhr. Das Programm für beide Abende steht – und es ist ein Schaufenster der Weinheimer Kultur geworden. Natürlich findet die Kulturshow coronagerecht ohne Publikum statt und wird live ins Internet übertragen. Um die Shows zu verfolgen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder auf der Weinheimer Facebookseite www.facebook.com/weinheim oder auf www.weinheim.de. Dort wird direkt auf der Startseite ein Link zum Youtube-Kanal der Stadt geschaltet.

7 Tipps, wie Sie Kultur zu Hause genießen können

Konzerte, Museums-, Theater- und Clubbesuche – aufgrund der Corona-Pandemie müssen diese Events schon seit Wochen ausbleiben. Zwar können Sie nicht ausgehen, jedoch können Sie sich das Programm nach Hause holen. Denn es gibt eine Reihe von digitalen Kulturangeboten.

1. “Oper trotz Corona”: So heißt das digitale Angebot der Staatsoper Stuttgart. Die Bayerische Staatsoper streamt ihre Aufführungen live unter staatsoper.tv, auf Abruf gibt es Stücke der Berliner Staatsoper unter den Linden.

2. Theater digital: Unter dem Titel “Zwangsvorstellung” zeigt die Berliner Schaubühne täglich Theaterstücke online, ebenso die Münchner Kammerspiele.

3. Von der Couch in den Club: Mit “United We Stream” haben sich Berliner Clubs zusammengetan und legen täglich zwischen 19 und 23.30 Uhr Musik auf.

4. Klassikkonzerte auf Knopfdruck: Die Elbphilharmonie bietet unter dem Titel  #ElphiAtHome viele bereits gespielte Konzerte als Video on Demand an.

5. Von zu Hause ins Museum: Virtuelle Rundgänge sind weltweit möglich, zum Beispiel im New Yorker Metropolitan Museum of Art (MET), dem Amsterdamer Van Gogh-Museum oder dem Kunstpalast Düsseldorf.

6. Virtuellen Konzerte lauschen: Mit #TogetheratHome hat die WHO gemeinsam mit der Organisation Global Citizen eine Konzertreihe internationaler Popstars auf Instagram hervorgebracht.

7. Aus der Brille der Künstler: Das digitale Magazin “Halle 4” der Hamburger Deichtorhallen berichtet im Format “Überlebenskünstler” aus dem Alltag von Künstlerinnen und Künstlern während der Cortona-Pandemie.

Ludwigshafener Sozialdezernentin nimmt Desinfektionsmittelspende entgegen

Sozialdezernentin Beate Steeg bedankt sich bei dem Ludwigshafener Unternehmen Solution Glöckner Vertriebs GmbH für die Spende von Desinfektionsmitteln. Das Unternehmen hat dem Sozialdezernat rund 200 Flaschen Handdesinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. “Diese Spende ist ein Zeichen von Solidarität in der Krise”, sagt Steeg. Auf Wunsch des Unternehmens wurden die Desinfektionsmittel an Menschen in Asylbewerberunterkünften verteilt. Die Firma war nach eigenen Angaben aufgrund einer Sondererlaubnis des Gesundheitsministeriums in der Lage, kurzfristig diese Produkte an ihrem Standort Maudach herzustellen.

“Wir müssen ganz konzentriert weiter machen”

Was erreicht wurde, sei “ein zerbrechlicher Zwischenerfolg”, erklärte Kanzlerin Merkel nach den Beratungen mit den Regierungschefs der Länder zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie. Die Kontaktbeschränkungen werden verlängert, gelten vorerst bis zum 3. Mai. Veränderungen wird es im Schulbereich und auch für viele Geschäfte geben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder über die Verlängerung von Maßnahmen beraten, die im Zuge der Corona-Pandemie ergriffen wurden.

“Als Erstes möchte ich allen Menschen in Deutschland noch einmal ganz herzlich danken, den Bürgerinnen und Bürger, die ihr Leben verändert haben, die auf Kontakte verzichtet haben, die sich einschränken – nicht etwa, weil sie der Regierung einen Gefallen tun, sondern weil sie ihren Mitmenschen helfen wollen”, betonte Merkel nach dem Gespräch.

Die Kanzlerin betonte gleichzeitig: “Das, was wir erreicht haben, ist ein Zwischenerfolg, nicht mehr und nicht weniger. Ich betone: Es ist ein zerbrechlicher Zwischenerfolg”. Der Spielraum sei daher nicht groß – “wir müssen jetzt ganz konzentriert weitermachen”. 

Infektionsketten unterbrechen

“Wir müssen verstehen, dass wir so lange mit dem Virus leben müssen, wie es keine Medikamente und insbesondere keinen Impfstoff gibt”, sagte die Kanzlerin. “Wir bewegen uns in eine neue Normalität – eine Normalität, die nicht kurz sein wird, sondern die längere Zeit anhalten wird”, ergänzte Vizekanzler Olaf Scholz in der Pressekonferenz nach dem Gespräch mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten.

Deshalb gilt weiter: Halten Sie Abstand! Leitschnur des Handelns ist, alle Menschen in Deutschland so gut wie möglich vor Infektionen zu schützen. In der Öffentlichkeit gilt wie bisher ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Bürgerinnen und Bürgern. Aufhalten soll man sich in der Öffentlichkeit nur allein, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen, die im eigenen Haushalt leben.

Um die Pandemie so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen, gelte es Infektionsketten zu erkennen, sagte Merkel. Deshalb unterstützten Bund und Länder den Einsatz von digitalem “contact tracing”. Europäische und deutsche Datenschutzregeln werden dabei eingehalten. Eine solche App soll von den Bürgerinnen und Bürgern freiwillig genutzt werden.

Zudem warb die Kanzlerin für das Tragen von so genannten Alltagsmasken in der Öffentlichkeit – insbesondere im Öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen.

Bei Schulen “behutsam und schrittweise vorgehen”

Ab dem 4. Mai können vorrangig die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und die Jahrgänge wieder in die Schule gehen, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen. Das gilt auch für die letzte Klasse der Grundschule, da sie einen Schulwechsel vor sich haben.

“Ich weiß, wie viele Menschen in Deutschland gerade diese Diskussion verfolgen”, erklärte Merkel, für viele Eltern sei es eine “ganz, ganz schwierige Situation”. Dennoch müssen man bei Kindergärten, Schulen und Hochschulen “behutsam und schrittweise vorgehen”. 

Die Kultusministerkonferenz wurde beauftragt, bis zum 29. April ein Konzept für weitere Schritte vorzulegen, wie der Unterricht unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen insgesamt wieder aufgenommen werden kann.

Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen des laufenden Schuljahres sollten nach entsprechenden Vorbereitungen wieder stattfinden können.

Die Notbetreuung in den Kitas wird fortgesetzt und auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet.

Keine soziale Isolation der Menschen in den Heimen

Für Risikogruppen und insbesondere für Pflegeheime sowie Senioren- und Behinderteneinrichtungen sind besondere Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Dabei müsse auch berücksichtigt werden, dass diese Maßnahmen nicht zu einer “sozialen Isolation der Menschen in den Heimen” führe, sagte Merkel. Daher sollen hier jeweils spezifische Konzepte erarbeitet werden.

Viele Geschäfte können öffnen

Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern können wieder öffnen. Dabei müssen sie jedoch Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen beachten. Unabhängig von der Verkaufsfläche, aber unter Beachtung der gleichen Auflagen, können Auto- und Fahrradgeschäfte sowie Buchhandlungen wieder öffnen.

Großveranstaltungen bleiben untersagt

Friseurbetriebe sollen sich darauf vorbereiten, dass sie ihren Betrieb ab dem 4. Mai wieder aufnahmen können. Ebenfalls unter Auflagen und unter Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung.

Da Großveranstaltungen in der Infektionsdynamik eine große Rolle spielen, bleiben diese mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt.

Dank an die Kirchen

Ein herzliches Dankeschön richtete die Kanzlerin an die Kirchen: “Sie haben gerade jetzt über Ostern viel Fantasie bewiesen, damit, obwohl keine Gottesdienste stattfinden konnten, Menschen ihren Glauben leben konnten”. Zunächst wird es dabei bleiben, dass religiöse Feierlichkeiten und Zusammenkünfte weiterhin nicht stattfinden. “Aber noch in dieser Woche wird es ein Gespräch von Ministerpräsidenten und dem Bundesminister des Innern über die Frage geben, wie man einen einvernehmlichen Weg für das weitere Vorgehen findet”, betonte Merkel.

Weiterer Fahrplan

Die bisher getroffenen Einschränkungen gelten ansonsten weiter. Hier eine Übersicht.
Mit diesen Beschlüssen wollen Bund und Länder die Infektionsketten noch besser kontrollieren. Regelmäßig wird die Infektionsdynamik kontrolliert – vor allem die Auslastung des Gesundheitswesens. Danach ist zu entscheiden, ob und welche Schritte ergriffen werden können.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder werden am 30. April das Infektionsgeschehen sowie die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland erneut bewerten. Im Lichte der Ereignisse können dann weitere Maßnahmen ab dem 4. Mai beschlossen werden.

Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschef*innen der Länder fassen folgenden Beschluss:

1. Die bisherigen Beschlüsse bleiben gültig. Die daraufhin getroffenen Verfügungen werden bis zum 3. Mai verlängert, soweit im Folgenden nicht abweichende Festlegungen getroffen werden.

2. Die wichtigste Maßnahme auch in der kommenden Zeit bleibt es, Abstand zu halten. Deshalb bleibt es weiter entscheidend, dass Bürgerinnen und Bürger in der Öffentlichkeit einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten und sich dort nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes aufhalten. Dies gilt weiterhin verbindlich und Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen werden entsprechend von den Ordnungsbehörden sanktioniert.

3. Um zukünftig Infektionsketten schnell zu erkennen werden in den öffentlichen Gesundheitsdiensten vor Ort erhebliche zusätzliche Personalkapazitäten geschaffen. In besonders betroffenen Gebieten sollen zusätzliche Teams der Länder eingesetzt werden und auch die Bundeswehr wird mit geschultem Personal solche Regionen bei der Kontaktnachverfolgung und -betreuung unterstützen. Das Ziel von Bund und Ländern ist es, alle Infektionsketten nachzuvollziehen und möglichst schnell zu unterbrechen.

4. Zur Unterstützung der schnellen und möglichst vollständigen Nachverfolgung von Kontakten ist der Einsatz von digitalem „contact tracing“ eine zentral wichtige Maßnahme. Bund und Länder unterstützen hierbei das Architekturkonzept des „Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing“.

5. Deutschland hat eine hohe Testkapazität von bis zu 650.000 Tests in der Woche, um Corona-Infektionen festzustellen (PCR-Tests). Der Bund sichert zusätzliche Testkapazitäten für Deutschland durch den Zukauf von Testgerät und – soweit als möglich in der aktuellen Weltmarktlage – durch die Sicherung von Einzelkits, Reagenzien und Verbrauchsmaterial durch dreiseitige Verträge unter Beteiligung des Bundes als Abnahmegarant.

6. Der Bund unterstützt die Länder sowie die kassenärztlichen Vereinigungen bei der Beschaffung von medizinischer Schutzausrüstung für das Gesundheitswesen. Neben der Beschaffung, vornehmlich im Ausland, werden auch in Deutschland unter Hochdruck Produktionskapazitäten für die entsprechenden Produkte aufgebaut. Das vordringliche Ziel besteht in einer Vollversorgung der Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Pflege mit medizinischen Schutzmasken, die den Träger vor einer Infektion schützen. Darüberhinausgehende Kapazitäten sollen in Bereichen des Arbeitsschutzes zum Einsatz kommen, in denen beruflich bedingt eine Einhaltung von Kontaktabständen nicht durchgängig gewährleistet werden kann. Für den Alltagsgebrauch gelten hinsichtlich des Tragens von Masken im öffentlichen Raum die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes, nach denen das Tragen sogenannter (nicht-medizinischer) Alltagsmasken oder Community-Masken in öffentlichen Räumen, in denen der Mindestabstand regelhaft nicht gewährleistet werden kann (z.B. ÖPNV), das Risiko von Infektionen reduzieren kann. Sie schützen insbesondere die Umstehenden vor dem Auswurf von festen oder flüssigen Partikeln durch den (möglicherweise asymptomatischen, aber infektiösen) Träger der Masken. Insofern wird den Bürgerinnen und Bürgern die Nutzung entsprechender Alltagsmasken insbesondere im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel dringend empfohlen.

7. Für vulnerable Gruppen und insbesondere für Pflegeheime, Senioren- und Behinderteneinrichtungen müssen nach den jeweiligen lokalen Gegebenheiten und in den jeweiligen Institutionen besondere Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Dabei muss der Schutz der vulnerablen Gruppen im Vordergrund stehen und die Gefahr der Ausbreitung von Infektionen in den Einrichtungen der wesentliche Maßstab sein. Es ist jedoch auch zu berücksichtigen, dass entsprechende Regularien nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen. Daher soll für die jeweilige Einrichtung unter Hinzuziehung von externem Sachverstand, insbesondere von Fachärzten für Krankenhaushygiene, ein spezifisches Konzept entwickelt werden und dieses im weiteren Verlauf eng im Hinblick auf das Infektionsgeschehen im jeweiligen Umfeld weiterentwickelt und angepasst werden.

8. Vor der Öffnung von Kindergärten, Schulen und Hochschulen ist ein Vorlauf notwendig, damit vor Ort die notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen getroffen und zum Beispiel die Schülerbeförderungen organisiert werden können. Die Schulträger, Träger der Beförderung und die Schulgemeinschaft werden frühestmöglich unterrichtet. Die Notbetreuung wird fortgesetzt und auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet. Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen dieses Schuljahres sollen nach entsprechenden Vorbereitungen wieder stattfinden können. Ab dem 4. Mai 2020 können prioritär auch die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und qualifikationsrelevanten Jahrgänge der allgemeinbildenden sowie berufsbildenden Schulen, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen, und die letzte Klasse der Grundschule beschult werden. Die Kultusministerkonferenz wird beauftragt, bis zum 29. April ein Konzept für weitere Schritte vorzulegen, wie der Unterricht unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, insbesondere unter Berücksichtigung des Abstandsgebots durch reduzierte Lerngruppengrößen, insgesamt wieder aufgenommen werden kann. Dabei soll neben dem Unterricht auch das Pausengeschehen und der Schulbusbetrieb mit in den Blick genommen werden. Jede Schule braucht einen Hygieneplan. Die Schulträger sind aufgerufen, die hygienischen Voraussetzungen vor Ort zu schaffen und dauerhaft sicherzustellen. Über den jeweiligen Zeitpunkt der Aufnahme des Unterrichts der jeweiligen Klassenstufen und der Betreuung in Kindergärten berät die Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder vor dem Hintergrund der Entwicklung der Infektionszahlen. In der Hochschullehre können neben der Abnahme von Prüfungen auch Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder aufgenommen werden. Bibliotheken und Archive können unter Auflagen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen geöffnet werden.

9. Großveranstaltungen spielen in der Infektionsdynamik eine große Rolle, deshalb bleiben diese mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt.

10. Folgende Geschäfte können zusätzlich unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen wieder öffnen:
• alle Geschäfte bis zu 800 qm Verkaufsfläche
• sowie unabhängig von der Verkaufsfläche Kfz-Händler, Fahrradhändler, Buchhandlungen.

11. Unter den Dienstleistungsbetrieben, bei denen eine körperliche Nähe unabdingbar ist, sollen sich zunächst Friseurbetriebe darauf vorbereiten, unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen sowie unter Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung den Betrieb ab dem 4. Mai wieder aufzunehmen.

12. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sind sich bewusst, dass die Religionsausübung ein besonders hohes Gut darstellt und gerade vor dem Hintergrund der Schwierigkeiten, die diese Epidemie und ihre Folgen für viele Menschen auslöst, gelebter Glaube Kraft und Zuversicht spendet. Nach allem, was wir jedoch über die Rolle von Zusammenkünften bei der Verbreitung des Virus sowie über die Ansteckungsgefahr und die schweren Verläufe bei vulnerablen Gruppen wissen, ist es weiter dringend geboten, sich auf die Vermittlung von religiösen Inhalten auf medialem Weg zu beschränken. Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sollen zunächst weiter nicht stattfinden. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat wird gemeinsam mit Vertretern aus dem Kreis der Ministerpräsidenten mit den großen Religionsgemeinschaften noch in dieser Woche das Gespräch aufnehmen, um einen möglichst einvernehmlichen Weg vorzubesprechen.

13. Auch in der Pandemie wollen wir in Industrie und Mittelstand sicheres Arbeiten möglichst umfassend ermöglichen. Ausgenommen bleiben wirtschaftliche Aktivitäten mit erheblichen Publikumsverkehr. Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen. Infektionsketten, die im Betrieb entstehen, sind schnell zu identifizieren. Deshalb muss jedes Unternehmen in Deutschland auch auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept umsetzen. Ziel ist u.a. nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden zu vermeiden, allgemeine Hygienemaßnahmen umzusetzen und die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren. Die Unternehmen sind weiterhin aufgefordert, wo immer dies umsetzbar ist, Heimarbeit zu ermöglichen. Die für den Arbeitsschutz zuständigen Behörden sowie die Unfallversicherungsträger beraten die Unternehmen dabei und führen Kontrollen durch. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist dazu mit den Sozialpartnern, Ländern und DGUV im Gespräch und wird kurzfristig ein Konzept hierfür vorlegen.

14. Vielfach ist es in den letzten Wochen unabhängig von angeordneten Schließungen zu Produktionsproblemen und Produktionsstillstand gekommen, weil wesentliche Komponenten nicht mehr geliefert wurden. Bund und Länder unterstützen die Wirtschaft, gestörte internationale Lieferketten wiederherzustellen. Dazu richten die Wirtschaftsministerien des Bundes und der Länder Kontaktstellen für betroffene Unternehmen ein. Diese sollen auf politischer Ebene dazu beitragen, dass die Herstellung und Lieferung benötigter Zulieferprodukte, wo möglich, wieder reibungslos erfolgt. Auf Seiten des Bundes wirken in dieser Kontaktstelle auch das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das für den Zoll zuständige Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat mit.

15. Um eine weiträumige Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern, bleiben Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, generell auf private Reisen und Besuche -auch von Verwandten- zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. Die weltweite Reisewarnung wird aufrechterhalten. Übernachtungsangebote im Inland werden weiterhin nur für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt. Für Ein- und Rückreisende wird weiter eine zweiwöchige Quarantäne nach den Bestimmungen der zwischen Bund und Ländern vereinbarten Musterverordnung vom 8.4.2020 angeordnet. Für den Warenverkehr, für Pendler und andere beruflich Reisende bleibt die Einreise nach Deutschland und die Ausreise aus Deutschland weiter wie bisher grundsätzlich möglich.

16. Im weiteren Verlauf muss berücksichtigt werden, dass die Epidemie sich in Deutschland nicht gleichmäßig ausbreitet. Während einige Landkreise noch kaum betroffen sind, kommt es in anderen Regionen zu Überlastungen im Gesundheitswesen und dem öffentlichen Gesundheitsdienst. Daraus folgt ein dynamisches Infektionsgeschehen, welches die Ausbreitung des Virus in Deutschland begünstigt. Deshalb werden Bund und Länder schnell abrufbare Unterstützungsmaßnahmen für besonders betroffene Gebiete bereitstellen und stimmen sich dabei zwischen den Krisenstäben von Bund und Ländern eng ab. Wenn die deutschlandweit erzielten Erfolge in der Verlangsamung des Infektionsgeschehens nicht gefährdet werden sollen, muss auf eine regionale Dynamik mit hohen Neuinfektionszahlen und schnellem Anstieg der Infektionsrate sofort reagiert werden. Dazu gehört auch, dass die derzeitigen, umfassenden Beschränkungen dort aufrechterhalten bzw. nach zwischenzeitlichen Lockerungen dort sofort wieder konsequent eingeführt werden. Darüber hinaus können auch Beschränkungen nicht erforderlicher Mobilität in die besonders betroffenen Gebiete hinein und aus ihnen heraus im Einzelfall geboten sein.

17. Eine zeitnahe Immunität in der Bevölkerung gegen SARS-CoV-2 ohne Impfstoff zu erreichen, ist ohne eine Überforderung des Gesundheitswesens und des Risikos vieler Todesfälle nicht möglich. Deshalb kommt der Impfstoffentwicklung eine zentrale Bedeutung zu. Die Bundesregierung unterstützt deutsche Unternehmen und internationale Organisationen dabei, die Impfstoffentwicklung so rasch wie möglich voranzutreiben. Ein Impfstoff ist der Schlüssel zu einer Rückkehr des normalen Alltags. Sobald ein Impfstoff vorhanden ist, müssen auch schnellstmöglich genügend Impfdosen für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen.

18. Neben der Impfstoffentwicklung leistet die Forschung noch weitere wichtige Beiträge zur Bewältigung der Pandemie. Mit Unterstützung von Forschungseinrichtungen von Bund und Ländern wird eine SARS-CoV-2- Datenbank aufgebaut, in der stationäre Behandlungen dokumentiert und ausgewertet werden. In Verbindung mit Studien zu verschiedenen Medikamenten können so die besten Ansätze zur Vermeidung und Behandlung schwerer Krankheitsverläufe gefunden werden. Mit dieser Initiative nimmt Deutschland an der „WHO Solidarity Trial“ teil. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bestimmung der Immunität gegenüber SARS-CoV-2 in der Gesamtbevölkerung und bestimmten Bevölkerungsgruppen. Dazu werden Testkapazitäten ausgebaut und Entwicklung und Optimierung der Tests unterstützt. Erste regionale Studien haben bereits begonnen und breit angelegte Studien sind in Planung. Diese Information fließt fortlaufend in die Einschätzung des weiteren Pandemieverlaufs in Deutschland ein.

19. Mit diesem Beschluss ergreifen Bund und Länder zahlreiche Maßnahmen, um die Infektionsketten noch besser zu kontrollieren. Einige davon greifen sofort, andere brauchen noch Zeit. Deshalb ist es richtig, regelmäßig, etwa alle zwei Wochen die Infektionsdynamik zu kontrollieren und insbesondere die Auslastung des Gesundheitswesens (v.a. im Bereich der Beatmungskapazitäten) und die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Gesundheitsdienstes (v.a. vollständige Kontaktnachverfolgung) genau zu betrachten. Danach ist jeweils zu entscheiden, ob und welche weiteren Schritte ergriffen werden können. Entsprechend dieser Logik gelten die hier beschriebenen ersten Schritte zunächst bis zum 3. Mai. Rechtzeitig vor dem 4. Mai werden die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die Entwicklung des Infektionsgeschehens sowie die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland gemeinsam erneut bewerten und im Lichte der Ergebnisse weitere Maßnahmen beschließen.

Kontaktbeschränkungen werden verlängert

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder haben sich auf das weitere Vorgehen zur Eindämmung des Coronavirus verständigt. Leitschnur für die angepassten Regeln ist das Ziel, die Erfolge der letzten Wochen zu sichern.

Die seit Mitte März geltenden Kontaktbeschränkungen werden grundsätzlich bis zum 3. Mai 2020 verlängert. 

  • Der Schulbetrieb soll ab 4. Mai schrittweise wieder aufgenommen werden – zunächst prioritär für Abschlussklassen und qualifikationsrelevante Jahrgänge sowie die letzte Klasse der Grundschule.
  • Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen dieses Schuljahres sollen wieder stattfinden können.
  • Die Kultusministerkonferenz wird beauftragt, bis zum 29. April ein Konzept für weitere Schritte vorzulegen, wie der Unterricht insgesamt wieder aufgenommen werden kann.
  • Die Notbetreuung wird fortgesetzt und auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet.
  • Geschäfte bis zu 800 qm Verkaufsfläche sowie, unabhängig von der Verkaufsfläche, Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen können wieder öffnen. Dabei müssen sie Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen beachten.  
  • Friseurbetriebe sollen sich darauf vorbereiten, unter den gleichlautenden Auflagen sowie unter Nutzung persönlicher Schutzkleidung ab dem 4. Mai den Betrieb wieder aufzunehmen. 
  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen sollen zunächst weiter nicht stattfinden. 
  • Die Bürgerinnen und Bürger bleiben aufgerufen, auf private Reisen und Besuche weiterhin zu verzichten.
  • Großveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt.

Rechtzeitig vor dem 4. Mai werden die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die Entwicklung erneut bewerten und weitere Maßnahmen beschließen.

Unterstützung für Kulturschaffende

Die Stadt Ludwigshafen stellt sich angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie auch an die Seite von Kulturschaffenden und unterstützt diese schnell und unbürokratisch. Bereits am 7. April 2020 hat der Stadtvorstand einer von Bürgermeisterin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg eingebrachten Vorlage zugestimmt, die Soforthilfen für Privattheater und Kulturvereine zur Liquiditätssicherung vorsieht. Danach erhalten die Privattheater als Liquiditätshilfe zunächst 30 Prozent des Jahresförderbetrages. Die Überweisungen erfolgen in den nächsten Tagen. Die Zahlung erfolgt unbürokratisch und unabhängig von den vom Stadtrat beschlossenen Förderrichtlinien sowie im Vorgriff auf eine Entscheidung des Kulturausschusses in seiner nächsten Sitzung am 17. Juni 2020. Um die ohnehin stark betroffenen Privattheater weiter zu entlasten, sieht die Stadtverwaltung in diesem Fall von dem sogenannten Nachweis der Mittelverwendung ab.

Auch Kulturvereine wie Gesangs-, Musik- oder Karnevalvereine, die bereits Zuschüsse beantragt haben, können mit einer Unterstützung rechnen. Sie erhalten diese Zuschüsse ebenfalls schnellstmöglich.

Zudem bietet die Stadt an, bereits bewilligte Mittel für Projekte, die aufgrund der derzeitigen Einschränkungen nicht wie geplant stattfinden können, später abzurufen, sofern das Projekt bis zum Jahresende realisiert werden kann. Damit möchte die Stadt insbesondere Akteur*innen unterstützen, die sich am Kultursommer beteiligen.

Darüber hinaus können Einzelkünstler*innen, denen Auftritts- und Ausstellungsmöglichkeiten weggebrochen sind, eine Förderung von Projekten beantragen, die entweder im virtuellen Raum realisiert werden oder aber der eigenen Professionalisierung dienen. Denkbar sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Entwicklung neuer Formate, Archivierungen, Katalogprojekte oder Digitalisierungsprojekte. Damit können Künstler*innen die derzeitige Phase überbrücken und gleichzeitig Formate entwickeln, um die städtische Kulturlandschaft nach der Pandemie aktiv zu gestalten.

“Uns ist sehr bewusst, dass der Stillstand des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens die Ludwigshafener Kulturschaffenden existenziell trifft. Aufgrund mangelnder Rücklagen und fehlender Einnahmen können sie häufig Fixkosten, wie Miete, Personal- und Sozialaufwendungen nicht mehr bedienen. Deswegen haben wir schnell und unbürokratisch reagiert, um die Konsequenzen der Corona-Pandemie für die Kulturschaffenden abzumildern. Wir bleiben damit ein verlässlicher Partner an der Seite der vielen Künstler*innen, Vereine und Institutionen, die seit vielen Jahren das gesellschaftliche Leben in unserer Stadt bereichern und prägen”, so Reifenberg.

Sonderparkrechte für ambulante Pflegedienste

Da viele Menschen wegen der aktuellen Corona-Pandemie zuhause bleiben oder im Homeoffice arbeiten, sind Parkplätze in Wohngebieten teilweise stärker genutzt als sonst. Dies erschwert die Arbeit ambulanter Pflegedienste erheblich. Um das Pflegepersonal zu entlasten, ermöglicht das Verkehrsministerium Baden-Württemberg unbürokratische Ausnahmegenehmigungen für Sonderparkrechte ambulanter Pflegedienste. Mit dem Erlass soll sichergestellt werden, dass die pflegerische Versorgung auch häuslich versorgter Pflegebedürftiger weiterhin aufrechterhalten werden kann. Trotz der Ausnahmegenehmigung gilt jedoch nach wie vor: Andere Verkehrsteilnehmende dürfen durch die Sonderparkrechte weder gefährdet noch erheblich behindert werden.

Ab sofort dürfen ambulante Pflege- und Betreuungsdienste zur Wahrnehmung ihrer Tätigkeit:

  • im eingeschränkten Halteverbot oder in Halteverbotszonen parken;
  • an Parkscheinautomaten ohne Parkschein parken;
  • Fußgängerzonen befahren;
  • in verkehrsberuhigten Bereichen außerhalb markierter Flächen parken;
  • auf Bewohnerparkplätzen parken.

Die Ausnahmegenehmigungen sind dabei auf jeweils maximal zwei Stunden pro Parkvorgang begrenzt. Als Nachweis ist eine Parkscheibe zu verwenden. Die Ausnahmeregelungen gelten zunächst bis zum 14. Juni 2020.

Für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung müssen die Fahrzeuge der ambulanten Pflege- und Betreuungsdienste als solche entsprechend gekennzeichnet und nach außen hin erkennbar sein. Auf ein bürokratisches Antragsverfahren wird wegen des Erfordernisses einer schnellen Lösung verzichtet.

Entscheidungen der Bundesregierung – Erste Lockerungen?

In den nächsten Minuten sollen die Entscheidungen der Bundesregierung zum weiteren Vorgehen mit dem Corona-Virus bekannt gegeben werden. Die auf 16.30 Uhr angesetzte Pressekonferenz lässt jedoch noch auf sich warten. Bekannt sind laut “Welt” folgende Maßnahmen:

  • Großveranstaltungen sind bis 31.08. untersagt
  • Schulstart in DE schrittweise ab 04.05. geplant
  • Empfehlung von Masken in Handel und ÖPNV
  • Geschäfte bis 800 qm dürfen wieder öffnen

Antworten auf häufige Zweifel und Mythen

In sozialen Medien verbreiten sich Falschnachrichten und Verschwörungstheorien rasend schnell. Das ist gefährlich, denn sie können bestehende Unsicherheiten und Ängste verstärken. Mitteilungen aus unsicherer Quelle sollten keinesfalls weiterverbreitet werden. Die Bundesregierung beschäftigt sich deshalb auf https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/falschmeldungen-erkennen-1738120 mit besonders weit verbreiteten Mythen und offenen Fragen – und erklärt, wie Sie Falschnachrichten in drei Schritten erkennen.

Stadt Heidelberg hat bereits rund 117.000 Schutzmasken an 335 Heidelberger Ärzte verteilt

Die Stadt Heidelberg unterstützt Heidelberger Arztpraxen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie in großem Umfang mit Schutzmaterial: Bis zum heutigen Dienstagmittag, 14. April, hat die Stadt bereits an 335 Heidelberger Ärztinnen und Ärzte insgesamt rund 117.000 Schutzmasken verteilt. Jeder in Heidelberg niedergelassene Arzt bzw. jede Ärztin erhält ein Paket mit jeweils 50 hochwertigen FFP2-Masken sowie 300 OP-Masken („Mund-Nasen-Schutz“). 200 Pakete wurden bereits am Karfreitag, 10. April, am ehemaligen Feuerwehrhaus in der Weststadt an die Ärzteschaft im Stadtgebiet ausgegeben. Heute wurde die Verteilung der Schutzausrüstung an 135 weitere niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im provisorisch eingerichteten Verteilzentrum auf dem Gelände der Feuerwache der Berufsfeuerwehr in der Bahnstadt fortgesetzt.

Pro Ärztin oder Arzt wird jeweils ein Paket mit Schutzmaterial ausgegeben. Die Verteilung erfolgt ausschließlich an Arztpraxen im Heidelberger Stadtgebiet. Niedergelassene (Zahn-)Ärztinnen und
-Ärzte, die noch kein Paket erhalten haben, können dieses vom morgigen Mittwoch, 15., bis Freitag 17. April, von 8 bis 12 Uhr an der Verteilstelle auf dem Gelände der Feuerwache in der Bahnstadt abholen. Dafür sind die Vorlage des Arztausweises und ein Rezeptpapier der Praxis erforderlich. Jedes verteilte Paket hat einen Gegenwert im mittleren dreistelligen Bereich.

Es ist derzeit enorm wichtig, dass der Gesundheitssektor gut mit Schutzmaterialien ausgestattet wird. Corona-Infektionen können insbesondere bei kranken, alten und pflegebedürftigen Menschen sehr schwer und teilweise tödlich verlaufen. Daher ist es von zentraler Bedeutung, dass diese Risikogruppe und alle Beschäftigten, die mit ihr arbeiten, bestens ausgerüstet sind. Die Stadt Heidelberg hat daher in den vergangenen Wochen zahlreiche Kanäle bemüht, um die aktuell so begehrten Schutzmaterialien wie Masken zu bekommen. Die ersten eingegangenen Lieferungen werden aktuell an Heidelberger Arztpraxen verteilt. Alten- und Pflegeheime sowie ambulante Pflegedienste erhalten in den kommenden Tagen weitere Schutzausrüstung über die Beschaffung des Landes zur Verfügung gestellt.

Radkampagne “Stadtradeln” wurde abgesagt

Bereits seit 2018 beteiligt sich der Rhein-Neckar-Kreis erfolgreich im Zeichen des Klimaschutzes an der internationalen Radkampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis. Gemeinsam mit 46 kreisangehörigen Kommunen sollte die Kampagne vom 2. bis zum 22. Mai dieses Jahres fortgeführt werden.

Ersatztermin noch offen

Aufgrund der derzeitigen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erweist sich die Durchführung der STADTRADELN-Kampagne im angesetzten Zeitraum weder sinnvoll noch vertretbar. Daher hat der Rhein-Neckar-Kreis als Organisator die Aktion vorsorglich abgesagt. Ob ein Ersatztermin gefunden werden kann, werden die weiteren Entwicklungen zeigen. „Die Absage für unseren ursprünglichen Zeitraum im Mai ist insbesondere auf Grund der bisher noch nie erreichten Anzahl von stolzen 46 angemeldeten Kommunen sehr bedauerlich. Daher werden wir gemeinsam mit den beteiligten Kommunen prüfen, ob eine Verlegung auf einen späteren Zeitraum, bevorzugt in der zweiten Jahreshälfte, möglich ist.“, erläutert Lisa-Marie Riemann, Radverkehrsbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises, „Wir hoffen auf Verständnis für diese Entscheidung, die zum Schutze aller Teilnehmenden getroffen wurde und bitten um Nachsicht, dass im Moment noch keine verbindliche Aussage darüber getroffen werden kann, ob und in welchem Zeitraum sowie Umfang die Kampagne nachgeholt wird.“

Auch das Klima-Bündnis als Initiator von STADTRADELN rät davon ab, die Aktion mit gemeinsamen Radtouren, Auftaktveranstaltungen oder anderen Aktionen, bei denen viele Menschen zusammenkommen, zu flankieren. Aus diesem Grund wurde der Zeitrahmen für die regionalen STADTRADELN-Kampagnen bis zum 31. Oktober verlängert.

„Trotz der vorsorglichen Absage des STADTRADELNs bleibt die Nutzung des Fahrrads als Mobilitätsalternative zum Auto und zum ÖPNV für notwendige Fahrten unter Einhaltung derzeit bestehender Vorgaben sinnvoll“, so Riemann abschließend.

Ersatztermin Disney In Concert

Verschiebung der Frühjahrs-Tour von März auf September 2020

Aufgrund der aktuellen Situation in den einzelnen Bundesländern, deren Behörden Veranstaltungen über 1.000 Besuchern aussetzen, muss die für den Zeitraum 14.03. bis 27.03.2020 geplante Tournee „Disney in Concert – Dreams Come True“ auf einen späteren Zeitraum verlegt werden. Tickets behalten für die Ersatztermine ihre Gültigkeit.

Ersatztermin für Mannheim:
10.09.2020 – SAP Arena (verlegt vom 26.03.2020)

Der Ersatztermin für Frankfurt am Main/Festhalle Frankfurt (alter Termin: 24.03.2020) wird in Kürze bekanntgegeben.

Tickets behalten für den jeweiligen Ersatztermin ihre Gültigkeit.

Abgesagte Veranstaltungen der S-Promotion

BODO BACH Das Guteste aus 20 Jahren

So., 19.04.2020, Weinheim, Alte Druckerei, verlegt auf: 21.06.2020
Fr., 15.05.2020, Worms-Pfeddersheim, TSG-Halle, verlegt auf: 04.09.2020
Sa., 16.05.2020, Mannheim, Franziskussaal, verlegt auf: 05.09.2020

NICOLAI FRIEDRICH-Magie – mit Stil Charme und Methode

Mi., 22.04.2020, Mannheim, Capitol, verlegt auf: 20.10.2020

Maßnahmen wirken, doch “Wer kann, der möge zuhause bleiben”!

Durch die Mitarbeit der Bevölkerung verlangsamt sich langsam die Infektionsrate mit dem Virus Covid-19, das bestätigt vor einigen Minuten das RKI in ihrer aktuellsten Pressemitteilung. Die beschlossenen Maßnahmen wirken, die Fallzahlen steigen nicht mehr so schnell an wie zuvor, so Prof. Dr. Lothar H. Wieler. Doch die Zahlen der Infizierten haben sich hoch eingependelt und es ist nicht sicher zu sagen, ob die Zahl der Neuinfektionen weiter zurück gehen wird. Daher bittet das Institut weiterhin um das Halten der Disziplin und das Einhalten der Vorschriften, bis weitere Erkenntnisse gewonnen werden können. “Wer kann, der möge zuhause bleiben”, so Wieler. Nur so sei die Abschwächung und Verlangsamung des Corona-Virus möglich.

Queer Festival Heidelberg im Mai abgesagt

Vielfältiges Ausweich- und Nachholprogramm bereits in Planung

Deutschlands größtes Queer Festival sagt alle Veranstaltungen im Mai 2020 ab. Die geplanten Konzerte internationaler Künstler*innen, Clubnächte, Filme, Workshops, politischen Talks und vieles mehr können aufgrund der weltweiten Pandemie nicht stattfinden. Der noch bis zum 12. April laufende internationale Fotowettbewerb “Breaking Gender Stereotypes” wird trotz der Krise fortgesetzt. Eine Jury kuratiert daraus eine Fotoausstellung, die ab Anfang Mai auf der Webseite www.queer-festival.de sowie als Plakataktion in ganz Heidelberg zu sehen sein wird.

Es ist eine traurige Botschaft, die die Festivalmacher Dominic Hauser und Martin Müller verkünden müssen: Das 12. Queer Festival Heidelberg kann aufgrund der weltweiten Pandemie nicht wie geplant im Mai 2020 stattfinden. Rund 7000 Besucherinnen und Besucher hatte die 11. Festivalausgabe 2019 nach Heidelberg gezogen. Auch in diesem Jahr sollte das internationale Programm wieder ein weithin sichtbares Schlaglicht auf die Themenfelder sexueller und geschlechtlicher Vielfalt lenken und dazu einladen, gemeinsam Offenheit und Toleranz zu feiern.

„Gerade in der jetzigen Zeit ist queere Sichtbarkeit wichtig, wenn keine Demonstrationen und Veranstaltungen stattfinden können, keine Safe Spaces geöffnet sind und viele Beratungsangebote ausfallen müssen. Wir glauben fest daran, dass wir durch unseren starken Zusammenhalt auch diese Herausforderung bewältigen und einen gemeinsamen Weg nach vorne finden.”, betonen die beiden Festivalmacher.

Einen Lichtblick gibt es von Festivalseite bereits jetzt: Mit Unterstützung des Amts für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg kann der internationale Fotowettbewerb “Breaking Gender Stereotypes” wie geplant durchgeführt und auch ausgestellt werden. In Kooperation mit der Plattform Picter.com sind Fotograf*innen weltweit aufgerufen ihre Werke einzureichen. Die stärksten Einreichungen werden durch eine Jury prämiert und sind als digitale Ausstellung ab dem 02. Mai auf der Webseite www.queer-festival.de zu sehen. Zudem werden die Motive als Plakate ab dem 02. Mai einen Monat lang in ganz Heidelberg auf der Straße präsent sein.

Zahlreiche der ursprünglich für Mai geplanten Konzerte und Veranstaltungen werden außerdem als Programmreihe im Sommer und Herbst 2020 im Heidelberger Karlstorbahnhof stattfinden. Darunter das Kinderkonzert von Sukini, das auf den 25. Juli verlegt wurde, das Konzert von Brooke Candy, das am 09. September nachgeholt wird sowie die Podiumsdiskussion “Geoutet Arbeiten”, die am 23. Oktober stattfindet. Nachholtermine gibt es außerdem bereits für die Konzerte von Ebow (24. November) und Iliria (26. November). Weitere Termine werden so bald wie möglich bekanntgegeben.

„Das Queer Festival absagen zu müssen, ist ein herber Schlag. Aber es ist auch ein Antrieb für uns, neue Wege zu suchen und Formate zu ermöglichen – so wie mit dem veränderten Konzept der Fotoausstellung. Glücklicherweise konnten wir für einige Programmpunkte schnell

Nachholtermine finden. Das ersetzt zwar nicht das Festival, zeigt aber unsere Flexibilität und ist ein Zeichen: Es geht weiter!“, erklärt Cora Maria Malik, Geschäftsführerin des Karlstorbahnhofs Heidelberg, der das Queer Festival seit Festivalgründung im Jahr 2009 mit veranstaltet.

Alle Informationen zum Queer Festival Heidelberg und zum Ersatzprogramm 2020 unter www.queer-festival.de

Polizeipräsident Andreas Stenger zeigt sich sehr zufrieden

Die flächendeckenden “Corona-Streifen” über die Osterfeiertage, beginnend mit dem Gründonnerstag, stemmte das Polizeipräsidium Mannheim mit einem sehr großen personellen Aufwand. Im Durchschnitt waren täglich über 80 zusätzliche Streifen im gesamten Präsidiumsbereich unterwegs, um die Einhaltung der CoronaVO und der Allgemeinverfügungen der Städte Mannheim und Heidelberg sowie der Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis gezielt zu überwachen.

Mit Stand Ostermontag, 18 Uhr, wurden insgesamt über 700 Fahrzeuge und rund 6500 Personen kontrolliert. Es wurden 374 Verstöße, allesamt Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Ausschließlich Zuwiderhandlungen gegen die Mindestabstandsregel und gegen das Kontaktverbot mussten geahndet werden, wobei hier mit Augenmaß vorgegangen wurde. Viele Verstöße konnten mit mündlichen Verwarnungen “sanktioniert” werden, da sich die Betroffenen einsichtig zeigten.

“Es geht nicht darum, jetzt möglichst viele Bußgelder zu erheben. Vielmehr soll die Einsicht in die Notwendigkeit der drastischen Einschnitte zur Eindämmung der Corona-Pandemie erhöht werden. Als Polizeipräsident freut es mich besonders, dass trotz der vielen Kontrollen die Wertschätzung der Bürgerinnen und Bürger für die Arbeit der Polizei gerade über die Feiertage enorm hoch war. Ich kann die vielen Komplimente nur zurückgeben. Die Bürgerinnen und Bürger haben sich wieder sehr verständnisvoll und diszipliniert verhalten. Die Regeln der Corona-Verordnung und Allgemeinverfügungen wurden weitestgehend eingehalten”, gibt sich Polizeipräsident Andreas Stenger zurückblickend sehr zufrieden.

In wenigen Fällen wurden “Corona-Partys” beendet oder der Betrieb von Gaststätten trotz verschlossener Türen und heruntergelassener Rollläden eingestellt.

Für kurzfristige Aufregung sorgte am Ostersonntagvormittag das Schließen von insgesamt 37 Bäckereien und Konditoreien. Entgegen der Bestimmungen der Ladenöffnungszeiten in Verbindung mit der Corona-Verordnung hatten sie geöffnet. Beim Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums waren mehrere Hinweise dazu eingegangen, worauf die “Corona-Streifen” mit der Überprüfung beauftragt wurden.

Es ist beabsichtigt, auch nach Ostern die polizeilichen Kontrollen fortzusetzen. Ziel ist weiterhin, durch eine hohe Kontrollintensität, die Einhaltung der getroffenen Regeln zu überwachen, um die Eindämmung der Covid-19-Ausbreitung zu forcieren. “Dabei setzen wir weiter auf das Verständnis und die Disziplin der Bevölkerung”, endet Stenger mit seinem Resümee.

Das Online-Programm im „digitalen EpFi“

Das komplette Programm, alle Links und Infos gibt es hier:
www.eppinger-figurentheater.de

Im Digitalen EpFi gibt es viel zu entdecken und zu erleben! Alles eigene Werke, ältere Arbeiten, neuere, schon veröffentlichte und auch verschütte, wieder zu Tage gegrabene.

Und das gibt es zu erleben:

Programm für Erwachsene

  • Online-Theatersaal: Theaterstücke daheim schauen
  • Das OhrLabor: Hier gibt es Musik zu hören
  • Die Kunst-Galerie: Foto-Ausstellungen

Programm für Kinder

  • Online-Theatersaal: Theaterstücke daheim schauen
  • Die Lese- und Hörecke: Geschichten zum Hören und selber Lesen
  • Der Spielplatz: Ist voller Mitmachangebote speziell für Kinder

“Klicken Sie sich einfach durch und genießen Sie. Alle paar Tage laden wir neue Angebote hoch. Es lohnt sich also, immer mal wieder auf unsere Homepage zu schauen. Wir sorgen dafür, dass die Zeit vergeht wie im Flug.”

Der Blütenweg als Abenteuer-Spielplatz

Natürlich spannende Familien- und Kinderfreizeit in Zeiten von Corona: Blühende Bergstraße gibt Ausflugstipps in Weinheim und Umgebung

Der Weg führt über gut zwei Kilometer zu manchem Abenteuer, in der Bachaue des Eichbachtals oberhalb des Weinheimer Stadtteils Sulzbach zum Beispiel kreucht und fleucht es, dass es eine Wonne ist und Kinder bekommen große Augen. Beim Weinheimer Weg kommt man an einer Stelle vorbei, an der man anschaulich erklären kann, wie es vor vielen Millionen Jahren an der Bergstraße ausgesehen haben muss, als noch ein warmes Flachmeer die Rheinebene bedeckt hat.

Capitol Mannheim – Was findet statt?

ABGESAGT
19.04. Der kleine Maulwurf

VERLEGT
17.04. Mia Julia auf den 04.05.20
18.04. Forever Amy auf den 29.10.20
26.04. Markus Krebs auf den 28.02.21
18.05. Floyd Reloaded auf den 18.09.20

Bei allen anderen Terminen, die hier nicht aufgeführt sind, wird versucht schnellstmöglich ein Ersatztermin zu finden.

“Corona-Streifen” fortgesetzt

Das Polizeipräsidium Mannheim setzte wie angekündigt auch am Karsamstag und in der Nacht zum Ostersonntag ihre flächendeckenden Kontrollen fort.

Dabei kamen dieses Mal über 90 zusätzliche Streifen zum Einsatz. Auch ein Polizeihubschrauber und Polizeipferde sowie Boote der Wasserschutzpolizeistationen Heidelberg und Mannheim waren mit Schwerpunkten Heidelberg und Mannheim in den Einsatz eingebunden.

Im Vergleich zum Karfreitag waren wesentlich mehr Menschen unterwegs. Zum einen, um noch die restlichen Ostereinkäufe zu erledigen und zum anderen um auch noch das herrliche Wetter draußen zu genießen.

Am Ostersonntagvormittag bekam das Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Mannheim mehrere Hinweise über geöffnete Bäckereien und Konditoreien übermittelt. Überprüfungen in Mannheim, Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis ergaben, dass viele Betreiber in Unkenntnis der neuen CoronaVO-Regelungen, die über das übliche Ladenöffnungsgesetz hinausgehen, ihre Geschäfte geöffnet hatten. 

Eine Herzensangelegenheit

Um ein Zeichen zu setzen, leuchtet die SAP Arena in diesen Tagen abends in Rot. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, in dieser dunklen Zeit auf diese Weise ein Signal der Hoffnung und Solidarität zu senden. Außerdem möchten wir mit der Aktion unseren tiefen Dank und Respekt gegenüber all den Corona-Helden zum Ausdruck bringen. Unser Dank richtet sich an alle Menschen, die sich derzeit auf verschiedenste Art und Weise für die Allgemeinheit einbringen“, so Arena-Geschäftsführer Daniel Hopp.

Beruhigt sich die Lage?

Seit gestern sind in der Metropolregion Rhein-Neckar nur vier neuinfizierte Personen hinzugekommen, die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen ist nicht gestiegen. Offen bleibt die Frage, ob es sich aufgrund des gestrigen Feiertags lediglich um fehlende Meldungen an das RKI handelt oder ob die Kurve tatsächlich abflacht.

Mannheims chinesische Partnerstädte helfen bei der Beschaffung medizinischer Schutzausrüstung

Medizinische Schutzmasken zählen zu den besonders wichtigen Gegenständen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie und sind derzeit weltweit sehr schwer zu erwerben. „Es freut mich sehr, dass unsere Städtepartnerschaft mit Qingdao in China nun dazu geführt hat, dass wir eine große Anzahl an Mund-Nase-Schutzmasken für Mannheim beschaffen konnten.“, so Mannheims Oberbürgermeister Dr. Kurz. Eine erste Lieferung wurde am Donnerstag, den 9. April am Universitätsklinikum angeliefert, nachdem diese von Qingdao über Peking nach Deutschland transportiert wurden.

Polizei beginnt mit intensivieren, flächendeckend Kontrollen

Das Polizeipräsidium Mannheim begann am Donnerstag mit den intensivierten, flächendeckenden Kontrollaktionen im Zusammenhang mit dem Ende der Karwoche und Beginn der Osterfeiertage.

Dass immer mehr Menschen die CoronaVO sowie die Allgemeinverfügungen der Städte Mannheim und Heidelberg und des Rhein-Neckar-Kreises akzeptieren, lässt sich anhand der neuesten Zahlen ablesen. Während es am vergangenen Wochenende noch mehr Verstöße im Verhältnis zu den kontrollierten Personen gab, beobachteten die Einsatzkräfte präsidiumsweit einen deutlichen Rückgang der Verstöße im Laufe des Donnerstages und in der Nacht zum Freitag.

Insgesamt wurden 111 (MA: 40; HD: 23; RNK: 48) Fahrzeuge und 993 (MA: 438; HD: 321; RNK: 234) Personen kontrolliert. Es wurden 56 (MA: 28; HD: 8; RNK: 19) Verstöße, allesamt Ordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet. Mit einige Personen wurden aufklärende Gespräche geführt. Das Gros mit fast 50 Verstößen waren Zuwiderhandlungen gegen die Mindestabstandsregel.

Trotzdem gibt es nach wie vor Uneinsichtige, die sich nicht um die Rechtslage sowie um die Empfehlungen kümmern und sich dennoch treffen, sei es in einer Gaststätte oder zu einer “Corona-Party”.

Jetzt nicht nachlassen

Die aktuellen Zahlen zur Entwicklung der Pandemie geben Anlass zu vorsichtiger Hoffnung, der Anstieg der Neuinfektionen flache sich leicht ab, erklärte Bundeskanzlerin Merkel nach der Sitzung des Corona-Kabinetts. “Aber wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen”, betonte die Kanzlerin.

Im Mittelpunkt der Kabinettsitzung stand zunächst die Frage der Beschaffung und Produktion von Schutzmasken und Schutzausrüstung. Konkret soll der Aufbau und Ausbau der Produktion medizinischer Schutzausrüstung in Deutschland und Europa vorangetrieben werden. Dazu hatten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bereits ausführlich informiert.

Verschärfung der Einschränkungen nicht notwendig

Angesichts der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens könne sie nicht verhehlen, dass sie zu Beginn oft besorgt gewesen sei, ob die Maßnahmen, die zur Eindämmung der Pandemie vereinbart wurden, ausreichend seien, sagte Kanzlerin Merkel. Zum jetzigen Zeitpunkt könne man froh sein, dass eine Verschärfung der Einschränkungen nicht notwendig sei. Aber die Lage sei fragil: “Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen, wir müssen konzentriert bleiben”, so Merkel. “Wir müssen die Maßnahmen über Ostern fortsetzen: Konzentration und Disziplin, Fürsorge für die Nächsten, Fürsorge durch Abstand.”

“Wir werden in diesem Jahr ein Osterfest erleben, wie wir es noch nie gekannt haben. Mein Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an die Regelungen gehalten haben, und ich bitte alle, dies auch fortzusetzen”, sagte die Kanzlerin.

In kleinen Schritten vorangehen

In Deutschland gebe es zurzeit einen Trend, dass man besser dastehe als manch andere Länder. Aber in der nächsten Phase wisse man nicht, wie sich Lockerungen auswirken würden. Deshalb müsse man ganz vorsichtig mit kleinen Schritten vorgehen, denn das Ziel bleibe, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten.

In der nächsten Woche werde es intensive Beratungen innerhalb der Regierung und mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder geben. Man werde Studien zu Rate ziehen, insbesondere auch eine Studie der Nationalen Akademie der Wissenschaften, der Leopoldina, die nächste Woche veröffentlicht werde und das gesamte gesellschaftliche Leben in den Blick nehme. Dann werde man gemeinsam über das weitere Vorgehen entscheiden.

Das Land gegen das Virus verteidigen

Merkel appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger: “Wir haben in den letzten Wochen gemeinsam viel Kraft bewiesen. Und jetzt kommt es gerade vor diesem Osterwochenende darauf an, nicht nachzulassen. Es gilt unverändert: Sie schützen all die Menschen, für die das Virus eine tödliche Gefahr bedeuten kann, Sie schützen unser Gesundheitssystem, in dem Sie Abstand halten und Kontakte minimieren. Damit meine ich uns alle in Deutschland ohne Ausnahme: Wir müssen konsequent bleiben, durchhalten. Und wir können dann das Land gegen das Virus verteidigen und diese schwere Prüfung, die noch eine ganze Weile anhalten wird, dann auch bis zum Ende bestehen.”

“Anlass zu vorsichtiger Hoffnung”

Bundeskanzlerin Merkel hat die Bürgerinnen und Bürger vor dem Osterfest aufgerufen, in ihren Bemühungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen. Die neuesten Zahlen würden Anlass zu vorsichtiger Hoffnung geben. Aber es sei wichtig, jetzt nicht leichtsinnig zu sein, sich nicht in Sicherheit zu wiegen – “denn wir können sehr schnell das zerstören, was wir erreicht haben”.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich nach der Sitzung des sogenannten Corona-Kabinetts am Donnerstagnachmittag zur aktuellen Situation geäußert. “Die neuesten Entwicklungen der Zahlen über die Ausbreitung des Virus geben Anlass zu vorsichtiger Hoffnung”, sagte sie bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt. “Der Anstieg flacht sich leicht ab und die Zahl der aktuell Infizierten geht ein wenig zurück.”

Die Kanzlerin richtete ihren Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, sich weiter konsequent an die derzeit geltenden Regeln und Einschränkungen zu halten. “Wir haben in den letzten Wochen gemeinsam viel Kraft bewiesen. Jetzt kommt es gerade vor diesem Osterwochenende darauf an, darin nicht nachzulassen”, sagte Merkel. Dann könne es gelingen, das Land gegen das Virus zu verteidigen und diese schwere Prüfung zu bestehen.

Ein Video des Statements von Kanzlerin Merkel sehen Sie hier.

Gemeinsame Video-Botschaft zu Ostern

Es steht ein Osterfest ohne gemeinsame Gottesdienste, Familienfeiern und große Zusammentreffen an. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, der katholische Dekan Alexander Czech und der evangelische Dekan Dr. Christof Ellsiepen wenden sich daher in einer gemeinsamen Video-Botschaft an die Heidelberger Bürgerschaft. Entstanden ist sie im Garten der Jesuitenkirche in der Altstadt. In ihren Statements betonen sie, wie anders dieses Osterfest werden wird – aber auch, wie positiv es ist, dass in Zeiten von Corona der Gemeinschaftssinn, die gegenseitige Rücksichtnahme und Solidarität so spürbar gewachsen sind.

Die gemeinsame Botschaft wird von den beiden Kirchen und der Stadt Heidelberg auf ihren Webseiten und Social-Media-Kanälen verbreitet. Sie kann hier angeschaut werden.

Corona-Pandemie: Stadt verteilt Masken und weitere Schutzausrüstung im Gesundheitssektor

Die Stadt Heidelberg hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Kanäle bemüht, um die aktuell so begehrten Schutzmaterialien wie Gesichtsmasken zu bekommen. Nun sind die ersten Lieferungen eingetroffen und werden umgehend verteilt. In erster Linie erhalten Alten- und Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und weitere Dienstleister im Gesundheitssektor das Material. Ausgegeben wird es künftig in einem provisorischen Verteilzentrum, das direkt auf dem Gelände der Heidelberger Berufsfeuerwehr in der Bahnstadt entstanden ist. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und Feuerwehr-Chef Heiko Holler haben das Zentrum bei einem Pressetermin am Donnerstag, 9. April, vorgestellt.

„Wir haben im städtischen Krisenstab von vielen Stellen gehört, dass die persönliche Schutzausrüstung für das medizinische und pflegerische Personal immer knapper wird. Wir haben uns daher entschlossen, uns um dieses Problem zu kümmern. Ich bin sehr froh, dass wir nun einige Lieferungen organisieren konnten. Es ist enorm wichtig, dass der ganze Gesundheitssektor gut mit diesen Materialien ausgestattet wird. Corona-Infektionen können bei kranken, alten und pflegebedürftigen Menschen sehr schwer und teilweise tödlich verlaufen. Daher ist es wichtig, dass diese Risikogruppe und alle Beschäftigten, die mit ihr arbeiten, bestens ausgestattet sind“, erklärt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Digitaler Ausflug ins WHM

Zwar können Kunstinteressierte das Wilhelm-Hack-Museum derzeit nicht tatsächlich besuchen – ganz auf die Kunst aus Ludwigshafen muss jedoch niemand verzichten. Nachdem bereits der 360° Rundgang “The Lives and Loves of Images | When Images Collide” der “Biennale für aktuelle Fotografie” im Wilhelm-Hack-Museum digital verfügbar ist, ist ab sofort auch die Ausstellung “Abstrakte Welten. Zwischen Expressionismus und Konstruktivismus” mit Werken aus der Sammlung des Wilhelm-Hack-Museums als “virtuelle Tour” auf der Museumswebsite online unter www.wilhelmhack.museum.

Mit Mauszeiger und “Zoom-Funktion” bewegen sich die Besucher*innen durch das Museum, wandern vorbei an Ernst Ludwig Kirchners “Bergwald”, Wassily Kandinskys “Scharfe Härte” oder den “Badenden Frauen” des Künstlers August Macke. Auf diese Weise sind nicht nur einzelne Pinselstriche in den Gemälden erkennbar, auch die wichtigsten Werkinformationen erscheinen automatisch auf dem Bildschirm.


Zur Ausstellung

Der Expressionismus sowie die konstruktiven Tendenzen der 1910er und 1920er Jahre gehören zu den wichtigsten Sammlungsschwerpunkten des Wilhelm-Hack-
Museums. Die Ausstellung zeigt, auf welche Weise beide Kunstrichtungen die Malerei von der Darstellung des Gegenstands lösen und – ungeachtet der ästhetischen Unterschiede – ihr Kunstschaffen eng mit dem alltäglichen Leben verknüpfen.

Im Expressionismus ist der Gegenstand zwar Ausgangspunkt des Arbeitens, doch ist seine Wiedergabe vielmehr Ausdruck einer inneren Notwendigkeit, als ein naturgetreues Abbild. Die Künstler thematisieren allem voran die eigene Lebenswirklichkeit: Die Freuden und Laster der Großstadt, wie Theater oder Varieté zeigen sich ebenso in der Themenwahl, wie die Sehnsucht nach der Natur. In der idyllischen Abgeschiedenheit suchen die Expressionisten nach dem Einklang von Mensch und Natur. Formal lösen sich die Farben mehr und mehr vom Gegenstand bis sie in gegenstandslose Farbrhythmen aufgehen.

Zeitlich parallel entwickeln sich in ganz Europa unterschiedliche Tendenzen geometrischer Abstraktion, die sich vom Motiv im eigentlichen Sinne völlig abkehren. In den Fokus der künstlerischen Auseinandersetzung rücken nun die bildgestalterischen Mittel: Farbe, Form und Komposition, die das Erzählerische des Alltags aus den Darstellungen verbannen. Dennoch verfolgen die Künstler, ob in Deutschland, Frankreich, Russland oder den Niederlanden, die Vision einer engen Zusammenführung von Leben und Kunst. Gemeinsam mit Architekten und Designer arbeiten sie an einem ganzheitlichen Lebensentwurf, der Kunst und Alltag verbindet.

Innenminister zu den bevorstehenden Osterfeiertagen

Die Regeln der Corona-Verordnung sind notwendig, um Menschenleben zu retten. Deshalb müssen sie auch an den Oster-Feiertagen unbedingt beachtet werden. Der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl appelliert an die Menschen im Land, die Regeln einzuhalten.

„Die Ostertage werden eine Bewährungsprobe. Ich habe größtes Verständnis, die Menschen haben in diesen Tagen eine besondere Sehnsucht, ihre Lieben zu sehen, das herrliche Wetter zieht nach Draußen. Aber trotzdem steht über allem: Die Regeln der Corona-Verordnung sind notwendig, um Menschenleben zu retten. Deshalb müssen sie auch an den Feiertagen unbedingt beachtet werden. Ich weiß, das fällt zunehmend schwer, gerade an den Feiertagen. Aber es muss so sein. Und klar ist, das kann ich allen Bürgerinnen und Bürgern sagen, die Regeln werden nur so lange gelten, wie es notwendig ist. Noch ist es notwendig“, erklärte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am Mittwoch, 8. April 2020, in Stuttgart.

Polizei kontrolliert auch an Ostertagen

„Die Polizei wird auch an den Ostertagen den öffentlichen Raum intensiv kontrollieren. Die Bereitschaftspolizei unterstützt die regionalen Polizeipräsidien im ganzen Land mit 500 Polizistinnen und Polizisten. Wir werden insbesondere auch ein scharfes Auge auf die touristischen Schwerpunkte werfen. Das ist keine Schikane, sondern zum Schutz von Menschenleben unbedingt notwendig. Eine ungebremste Ausbreitung des Virus könnte dazu führen, dass das Gesundheitssystem überlastet, und das würde Menschenleben kosten.“ Die Polizei wird gerade auch im öffentlichen Raum Präsenz zeigen, in den Fußgängerzonen, Parks und Plätzen. Die weit überwiegende Zahl der zur Anzeige gebrachten Ordnungswidrigkeiten der letzten Tage betrifft das Verweilen im öffentlichen Raum von Personengruppen mit mehr als zwei Personen. „Auch wenn das schöne Wetter dazu einlädt, sich mit anderen zum gemeinsamen Spaziergang zu treffen oder sich mit den Freunden im Park auf der Grünfläche niederzulassen, gilt weiterhin, Abstand zu halten“, so Minister Strobl.

Appell an Motorradfahrerinnen und -fahrer

Einen ringenden Appell richtete Innenminister Thomas Strobl an die Motorradfahrerinnen und -fahrer: „Bitte lassen Sie ihr Motorrad stehen. Motorräder sind besonders häufig in Unfälle verwickelt, auch mit schlimmen und schlimmsten Folgen.“ In der Motorradsaison 2019 (1. März bis 31. Oktober) starben auf Baden-Württembergs Straßen 93 Motorradnutzende, 1.200 Biker wurden schwer verletzt. Allein sechs Bikerinnen und Biker verunglückten über die Ostertage tödlich, Dutzende mussten in Krankenhäusern ärztlich versorgt werden. „Akut notwendige Behandlungen sind akut notwendig, das ist klar. Aber jede und jeder sollte seinen Teil dazu beitragen, dass sie und er kein Fall für die Klinik wird. Wir müssen dort bestmöglich vorbereitet sein, so viele Betten wie möglich frei haben, das Personal dort so wenig wie möglich zusätzlich belasten“, so Innenminister Strobl weiter. Die Polizei wird daher auch auf die Einhaltung der Verkehrsregeln achten, insbesondere auch der Geschwindigkeitsbegrenzung. Zudem sind Bikertreffpunkte gesperrt und die Polizei wird diese auch kontrollieren. „Ostern 2020 ist ohne Motorrad möglich – auch wenn das eingefleischten Bikern sinnlos erscheinen mag“, erklärt Innenminister Thomas Strobl.

Weinheimer Kultur live im Internet

Stadt und VoiceArt planen gleich nach Ostern Streaming-Kulturshows aus der Alten Druckerei – Kulturschaffende sollen sich melden

Weinheim. Weinheims Kulturszene ist vielseitig und kreativ – sogar in der Corona-Krise, in der öffentliche Veranstaltungen reihenweise abgesagt werden mussten. Die Krise stellt insbesondere der Veranstaltungsbranche und den Kulturschaffenden eine gewaltige Aufgabe. Denn für etliche Künstlerinnen und Künstler sind quasi über Nacht für einige Wochen alle Engagements weggebrochen – und damit auch die Einnahmequelle ihres Berufs.
Darauf will ein gemeinsames Projekt der Stadt Weinheim und der Weinheimer Veranstalter- und Künstleragentur VoiceArt aufmerksam machen: In der Alten Druckerei sollen in der Woche nach Ostern– vorgesehen ist Donnerstag, 16. April und Freitag, 17. April jeweils von 18.30 Uhr bis etwa 20 Uhr – Kulturshows Weinheimer Kulturschaffender

Gutscheinlösung für abgesagte Kulturveranstaltungen

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine sogenannte Gutscheinlösung als Ersatz von Tickets für abgesagte Kulturveranstaltungen beschlossen.
Danach können Veranstalter den Inhabern ihrer Eintrittskarten für Ereignisse, die aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht stattfinden konnten oder können, einen Gutschein in Höhe des Eintrittspreises ausstellen. Dieser Wertgutschein kann entweder für die Nachholveranstaltung oder alternativ für ein anderes gleichwertiges Angebot des Veranstalters eingelöst werden.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters zeigte sich dankbar dafür, dass eine Lösung für dieses Problem gefunden wurde, die sowohl den Konzertveranstaltern wie den Ticketinhabern dient: „Die Gutscheinlösung berücksichtigt die Interessen der Veranstalter ebenso wie die der Kunden. Die Aussicht auf ein kulturelles Erlebnis bleibt erhalten, und die Veranstalter aus dem Bereich der Kultur werden vor Liquiditätsengpässen bewahrt. Diese wären durch massenhafte Rückerstattungen der Tickets unweigerlich entstanden. Zugleich dient die Regelung auch den Verbrauchern, denn die Erfüllung eines Rückerstattungsanspruchs zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist ja eher ungewiss. Mit dem Gutschein erhalten die Ticketinhaber einen veritablen Gegenwert.“

Der Wert des Gutscheins muss den gesamten Eintrittspreis oder das gesamte Entgelt einschließlich etwaiger Vorverkaufsgebühren umfassen. Sollte die Verwendung des Gutscheins für die Gutscheininhaber allerdings aufgrund der persönlichen Lebensverhältnisse unzumutbar sein, können sie von den Veranstaltern die Auszahlung des Gutscheinwertes verlangen. Niemand ist gezwungen, den Gutschein einzulösen, nicht eingelöste Gutscheine werden Ende 2021 erstattet.

Unterstützung zur Bewältigung der Corona-Krise

COVID-19-Karte der Hoffnung

Das Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT), das von der Klaus Tschira Stiftung getragen wird, hat in Kooperation mit Medizinern des Universitätsklinikums Heidelberg eine Online-Karte entwickelt. Sie liefert einen Überblick über die globalen Forschungsaktivitäten zum Corona-Virus. Die regelmäßig aktualisierte “COVID-19-Karte der Hoffnung” basiert auf Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und zeigt, in welchen Ländern und Orten zu welchen Bereichen der Virus- und Krankheitsbekämpfung geforscht wird. Sie ist frei im Internet abrufbar und dient dazu, den öffentlichen Informationsfluss zu erleichtern und Kontakte zwischen den Wissenschaftlern, die weltweit an ähnlichen Fragestellungen forschen, zu ermöglichen.

Technische Ausstattung für die Uniklinik Heidelberg

Um eine wirkungsvolle Behandlung von COVID-19-Patienten sicherzustellen, bekommt das Universitätsklinikum Heidelberg von der Klaus Tschira Stiftung Finanzmittel zur dringend benötigten Beschaffung von Apparaten für ihre neuen COVID-19-Stationen. Dabei handelt es sich um medizinische Apparate für die patientennahe Diagnostik wie Echokardiographie- und Sonographiegeräte. Darüber hinaus kann die Klinik nun Tablet-Computer und andere digitale Geräte anschaffen, damit isolierte Patienten, die ihre Angehörigen teils über mehrere Tage nicht sehen dürfen, mit diesen in Kontakt treten können. Zudem lassen sich mit den Tablets auch die aufgrund der Kontaktsperre eingeschränkten Schulungen des Arzt- und Pflegepersonals aufrechterhalten.

Trickbetrug in “Corona-Zeiten”

In den letzten Wochen wird die hiesige Region mit Anrufen “Falscher Polizeibeamter” und “Enkeltrick”-Anrufen regelrecht überschwemmt. Alleine zwischen Dienstag und Mittwoch (07./08.04.) wurden nahezu 100 solcher Anrufe bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Über 50 davon alleine im Bereich des Polizeireviers Heidelberg-Nord, in dessen Zuständigkeitsbereich die Stadtteile Neuenheim und Handschuhsheim sowie die Gemeinde Dossenheim fällt. Die Dunkelziffer dürfte jedoch noch weitaus höher sein.

Hinweise zu den Tätern liegen derzeit noch nicht vor. Jedoch agieren sie meist aus Callcentern vom Ausland aus, nehmen fast ausschließlich mit älteren Opfern, häufig auch mit gefälschten Telefonanschlussnummern (“Spoofing”) Kontakt auf und geben sich als Polizeibeamte der örtlichen Polizeidienststelle aus.

Des Weiteren wird den Angerufenen häufig vorgetäuscht, dass es aufgrund eines geplanten Einbruchs erforderlich sei, Bargeld und Schmuck bis zur Festnahme der Täter vorübergehend durch die Polizei sicherstellen zu lassen. Darüber hinaus suggerieren sie den Opfern, dass Mitarbeiter ihrer Bank in die Taten verwickelt seien und das Ersparte auf den Konten nicht sicher sei.

Im Vertrauen darauf, mit der “richtigen” Polizei zu sprechen, werden im Anschluss Bargeld, Schmuck, Goldbarren und EC-Karten an Abholer übergeben oder vor der Wohnung deponiert.

Beim “Enkeltrick” geben sich die Betrüger am Telefon als Enkel, Neffen oder gar Kinder der SeniorInnen aus und täuschen eine finanzielle Notlage vor. In der Annahme, einem Angehörigen zu helfen, gehen die SeniorInnen zum ihrem Geldinstitut, um das geforderte Geld abzuheben.

Da eine persönliche Übergabe des Geldes an einen Boten derzeit aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht möglich sei, bitten die Täter ihre Opfer, das Geld außerhalb ihrer Wohnung zu deponieren.

So erging es auch in den letzten beiden Wochen drei Menschen in Heidelberg und Mannheim. Sie wurden um insgesamt über 90.000.- Euro betrogen.

Die Ermittler erwarten, dass es auch in den nächsten Tagen, insbesondere über die anstehenden Osterfeiertage, zu einer Vielzahl weiterer Taten in Form des “Enkeltricks” und der “Falschen Polizeibeamten” kommen wird.

“Halten Sie durch und bleiben Sie zuhause!”

Oberbürgermeister der Städte Heidelberg und Mannheim und Landräte des Neckar-Odenwald-Kreises und Rhein-Neckar-Kreises sowie die Mannheimer und Heilbronner Polizeipräsidenten appellieren an die Bevölkerung

Nachdem die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie nach derzeitiger Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) messbar sind und greifen, wenden sich die beiden Oberbürgermeister der Städte Heidelberg und Mannheim, Professor Dr. Eckart Würzner und Dr. Peter Kurz, sowie die beiden Landräte des Neckar-Odenwald-Kreises und Rhein-Neckar-Kreises, Dr. Achim Brötel und Stefan Dallinger, und die Präsidenten der Polizeipräsidien Mannheim und Heilbronn, Andreas Stenger und Hans Becker, an die Bevölkerung: “Das Osterfest 2020 wird anders sein, ohne Gottesdienste, ohne große familiäre Zusammenkünfte, ohne Urlaubsreisen.” Für eine Diskussion über die Lockerung der momentan gültigen Maßnahmen sei es jetzt noch “zu früh.” Die Oberbürgermeister und Landräte sowie die Polizeipräsidenten stellen klar, dass die Einschränkungen noch bis mindestens einschließlich des 19. April 2020 andauern werden. Das Coronavirus sei eine Bedrohung für die Gesundheit und unser aller Ziel müsse es vor allem sein, die Ausbreitung des Virus auch weiterhin zu verlangsamen. “Nur dann können alle gut behandelt werden, die schwer erkranken”, so die sechs Behördenleiter und sie sagen weiter: “Wir alle bitten Sie, halten Sie weiter durch und bleiben Sie zuhause, soweit es möglich ist. Verzichten Sie auf Osterbesuche. Bringen Sie Ihre Familie und Ihre Freunde und auch sich nicht in Gefahr. Bitte halten Sie sich weiter alle an die Regeln!”

Deutlich höhere Polizeipräsenz über die Feiertage

Mit Beginn der Feiertage stellt sich das Polizeipräsidium Mannheim neu auf und erhöht ab Karfreitag bis Ostermontag deutlich die Präsenz in der gesamten Region. So sind an allen vier Einsatztagen in der Spitze über 80 zusätzliche Streifen im Einsatz, um die Einhaltung der CoronaVO und der Allgemeinverfügungen der Städte Mannheim und Heidelberg sowie der Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis gezielt zu überwachen.

Unterstützt wird das Polizeipräsidium dabei auch durch Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz aus Göppingen. Ein Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel Stuttgart, Pferde der Reiterstaffel und Boote der Wasserschutzpolizei Mannheim sind an allen vier Tagen in das Einsatzgeschehen eingebunden.

“Ich weiß, dass wir den Menschen gerade über die Feiertage mit der Notwendigkeit zur sozialen Distanz viel abverlangen. Eine Lockerung der Maßnahmen und Kontrollen wären jetzt kontraproduktiv und ein falsches Signal. Wir brauchen Ausdauer und müssen die Regeln einhalten, auch wenn es über Ostern besonders schwerfällt. Meine Kolleginnen und Kollegen werden mit Augenmaß bei Verstößen gegen Allgemeinverfügungen vorgehen. Dort, wo es allerdings notwendig ist, werden wir auch wieder sanktionieren”, gibt sich Polizeipräsident Andreas Stenger deutlich.

Training im Fitness-Center trotz Betriebsverbots; Ausrede des Angestellten zog nicht

Trotz eines Betriebsverbots wurde am Dienstag in einem Fitness-Center im Adelsförsterpfad trainiert.

Eine “Corona-Streife” des Polizeireviers Wiesloch hatte beim Vorbeifahren kurz vor 19 Uhr bemerkt, dass im Studio offenbar Trainingsbetrieb herrschte. Beim genaueren Hinsehen und Hinhören wurde eine Person beim Training auf einen “Stepper” beobachtet sowie trainingstypische Geräusche festgestellt. Das Studio war allerdings verschlossen. Ein Angestellter öffnete schließlich und meinte, dass lediglich Renovierungsarbeiten stattfänden.

Tatsächlich wurden im Inneren zehn Personen angetroffen. Zwei von ihnen standen bereits unter der Dusche, andere reinigten Geräte oder hantierten an ihnen. Alle trugen Sportkleidung und hatten Sporttaschen dabei.

Dass die Geräte nach der Reinigung auch zwecks ihrer Funktionsfähigkeit überprüft werden müssten, wurde als Ausrede des Angestellten bewertet und nützte ihm allerdings nichts. Eine Anzeige wird an die Wieslocher Verwaltungsbehörde vorgelegt.

Stadt erstattet auch Beiträge für die Betreuende Grundschule

Die Stadt Ludwigshafen wird Eltern für die Zeit der coronabedingten Schulschließungen auch die Beiträge für die Betreuende Grundschule erstatten. Damit ihnen keine zusätzlichen Kosten durch Rückbuchungen anfallen, werden die Eltern gebeten, die erteilten Einzugsermächtigungen und Daueraufträge unverändert zu lassen. Der Bereich Schulen wird die betroffenen Eltern persönlich informieren, wie deren Beträge erstattet oder verrechnet werden.

Mehr als 40 Bußgeldverfahren anhängig

Bisher hat die Stadtverwaltung Ludwigshafen 41 Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen die Rechtsverordnung zur Eindämmung von Corona-Infektionen eingeleitet. Den Betroffenen, deren Fehlverhalten der Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) ahndete, droht ein Bußgeld von mindestens 100 Euro. Im Zuge der Corona-Pandemie führte der KVD stadtweit – über die allgemeinen Streifengänge hinaus – in mehr als 1.600 Fällen Kontrollen durch und ging Beschwerden aus der Bevölkerung nach. Der Großteil der durch die Einsatzkräfte festgestellten Verstöße betraf das Kontaktverbot, wenn sich beispielsweise Personen in Gruppen zusammenfanden. Teilweise lösten sich die Gruppen auf, sobald sie KVD-Uniformen erblickten. Bei den Kontrollen von Gewerbetreibenden wurden wegen der Uneinsichtigkeit der Besitzer*innen in wenigen Fällen Ladengeschäfte versiegelt. Einmal kam ein Siegelbruch vor, welcher der Polizei gemeldet wurde.

Lokal Einkaufen bei Heidelberger Geschäften und Gastronomie

Welche Läden und Restaurants in Heidelberg bieten ihre Produkte auch während der Corona-Pandemie zur Lieferung oder Abholung an? Wie kann ich lokale Geschäfte und Gastronomie in dieser Krise unterstützen, obwohl sie schließen mussten? Auf der Internetseite www.heidelberg.de/heidelbergkauftlokal der städtischen Wirtschaftsförderung erhalten Interessierte einen Überblick über Geschäfte und Gastronomiebetriebe in Heidelberg, die ihren Kundinnen und Kunden ihre Produkte trotz der Schließungen zuliefern oder zur Abholung („Take Away“) anbieten.

Die Auswahl ist groß: von Büchern über Blumen, Elektro, Fahrräder und Geschenke bis hin zu Kleidung, Schmuck, Süßwaren und vielem mehr. Aufgelistet sind – nach Produkten geordnet – mehr als 160 Heidelberger Einzelhändler inklusive Kontaktdaten. Hinzu kommen 60 Gastronomiebetriebe aus ganz Heidelberg – vom Imbiss bis zum traditionsreichen Restaurant. Viele Unternehmen bietet auch Hilfs-Gutscheine an, mit denen Kunden sie in dieser Zeit unterstützen können.

Bundesregierung warnt vor Online-Betrug

So mancher Online-Händler nutzt aktuell die Sorgen der Menschen aus: Die EU warnt vor Online-Betrug und unlauteren Praktiken im Zusammenhang mit dem Coronavirus. So würden Masken, Medikamente oder Desinfektionsmittel als “Heil- und Schutzmittel” zu einem Vielfachen ihres tatsächlichen Wertes verkauft. Die Warnung der EU inklusive Tipps, wie Sie unseriöse Online-Händler erkennen, finden Sie hier. 

Beliebte Masche: “Nur heute verfügbar”

Vorsicht ist etwa angeraten, wenn es explizite oder implizite Aussagen gibt, ein Produkt könne Covid-19-Infektionen verhindern oder heilen. Ebenfalls eine beliebte Masche: Es werden begrenze Vorräte vorgetäuscht. Ein Produkt sei etwa “nur heute verfügbar” oder “schnell ausverkauft”, heißt es dann. 

Viele Falschmeldungen kursieren online

Ebenfalls gefährlich: Fake News. Weitergeleitete Sprachnachrichten, Links zu dubiosen Heilmitteln oder Videos mit Verschwörungstheorien – fast jeder, der soziale Medien und Messenger-Dienste nutzt, kommt derzeit in Kontakt mit Falschmeldungen zum Coronavirus. Ein Problem dabei: Nachrichten, die im privaten Raum kursieren, werden oft für besonders glaubwürdig gehalten. Umso wichtiger ist es, Desinformation zu erkennen. So gelingt es:

Kritisch hinterfragen statt weiterleiten: Falschmeldungen werden von Privatpersonen oft nicht böswillig verbreitet, sondern weil die Menschen sich Sorgen machen. Das führt allerdings oft zum Gegenteil, denn Falschmeldungen können Verunsicherung schüren oder Panik verbreiten. Umso wichtiger ist es, sich daran nicht zu beteiligen und Ruhe zu bewahren. Besser löschen, als weiterverbreiten.

Quellen prüfen: Halten Sie sich in den sozialen Netzwerken an verifizierte Accounts, die am blauen Haken erkennbar sind, und sehen Sie sich das Impressum einer Website an. Es sollte eine für die Website-Inhalte verantwortliche Person und eine vollständige Anschrift umfassen, nicht nur zum Beispiel eine anonyme Email-Adresse. Manipulierte Bilder lassen sich mit Hilfe der Bilder-Rückwärtssuche überprüfen: Das Bild oder die URL werden dazu in eine Suchmaschine hochgeladen und man bekommt angezeigt, woher es stammt.

Meldungen vergleichen: Es hilft immer, fragwürdige Nachrichten mit zwei weiteren Quellen zu vergleichen. Informieren Sie sich bei den offiziellen Portalen von Bund und Ländern sowie den öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendern und seriösen Tages- und Wochenzeitungen. Auch beim Bundesgesundheitsministerium, dem Robert-Koch-Institut sowie dem Portal “Zusammen gegen Corona” gibt es seriöse Informationen zum Coronavirus.

Neues Angebot der Stadtbibliothek zu Ostern

Die Stadtbibliothek Mannheim startet zu Ostern ein neues Angebot mit einem Video-on-Demand-Portal.

Immer mehr Stadtbibliotheken starten ein eigenes Streaming-Angebot für Filme und Serien. Nicht nur in Deutschland, auch in der Schweiz und Österreich nutzen sie so die Chance, ein filmkulturelles Gegengewicht zu kommerziellen Streaming-Diensten zu etablieren. Zudem besteht so auch die Chance, Menschen zu erreichen, die die traditionellen Wege der Filmrezeption bislang nicht nutzten oder nutzen konnten.

Stadtbibliothek Mannheim startet ihr neues Angebot mit dem Video-on-Demand-Portal filmfriend.de. Das in Potsdam-Babelsberg ansässige Portal startete im Juli 2017 in Berlin. Mittlerweile sind mehr als 140 Bibliotheken angeschlossen, Tendenz steigend. Mit dem Filmportal der Bibliotheken präsentieren sie sich nunmehr als ambitionierter und vitaler Kulturort.

Praktisch funktioniert das so: Über das Portal macht die Stadtbibliothek für ihre Nutzer*innen Spiel- und Dokumentarfilme, aber auch Kurzfilme und Serien verfügbar; Mitglieder einer öffentlichen Bibliothek rufen über den Mitgliedsausweis die von filmfriend angebotenen Filme auf den heimischen Fernseher, einem Tablet oder einem Handy ab – und das kostenfrei.

Über die jeweilige Internet-Adresse der Bibliothek oder die korrespondierende App stehen den Kunden derzeit etwa 2.000 Filme zur Verfügung. Das Angebot unterscheidet sich von dem gängiger Streaming-Portale deutlich: Nutzer finden vor allem deutsche Filme, internationale, besonders europäische Arthouse-Titel, Filmklassiker, Kurzfilme, Serien und Dokumentarfilme, nicht zuletzt ein nicht minder kompetent kuratiertes Angebot für Kinder und Jugendliche. Die von der filmwerte GmbH aus Potsdam-Babelsberg entwickelte Plattform ist werbefrei und hat keine Laufzeitbegrenzung. Täglich kommen Neuheiten hinzu, die Filme sind ständig verfügbar. Die Altersfreigabe für Kinder wird bei der Anmeldung auf der Plattform automatisch geprüft.

Damit gibt es nun auch für Mannheimer Bibliothekskunden ein aktives, filmkulturelles Angebot von Filmen. Spezielle Kollektionen erleichtern den Überblick und somit die individuelle Entscheidung für einen Film.

Das Portal ist ab Donnerstag, 9. April, freigeschaltet und kann über https://mannheim.filmfriend.de schon über die Osterfeiertage ausprobiert werden.

Darf ich zu Ostern einen Ausflug machen?

Auch zu Ostern gilt: Kontakte zu anderen Menschen sind auf ein Minimum zu begrenzen. Die Bundesregierung rät daher dringend von privaten Reisen, Besuchen und Ausflügen ab – das gilt auch für den Tagesausflug zu den Verwandten.

Reisen über die Ostertage

Grundsätzlich wird darum gebeten, nicht zwingend notwendige Reisen unbedingt zu unterlassen. Das betrifft auch Camping-Ausflüge. 

Deutsche Staatsangehörige dürfen nach wie vor nach Deutschland einreisen. Unabhängig von der Staatsbürgerschaft kann eine Einreise auch mit “dringenden Gründen” gestattet werden. Die Einschätzung, inwieweit ein dringender Grund für eine Privatreise gegeben ist, liegt im pflichtgemäßen Ermessen der Beamten vor Ort. Zum Beispiel kann durch den Nachweis einer Eheurkunde oder einer eingetragenen Lebenspartnerschaft ein “dringender” Grund begründet werden. 

Ausflüge im Inland

Auch auf überregionale tagestouristische Ausflüge ist zu verzichten. Ob das auch für den Ausflug zum See oder in die Berge gilt, entnehmen Sie den Bestimmungen Ihres jeweiligen Bundeslandes beziehungsweise Ihrer Kommune. Die örtlichen Behörden und die Polizei werden die Einhaltung der aktuellen Regeln auch am Osterwochenende überprüfen.

Zu früh für Lockerungen

Die Maßnahmen von Bund und Ländern im Kampf gegen das Coronavirus zeigen Wirkung. Dennoch: Trotz der schon erreichten Erfolge ist es noch zu früh für mögliche Lockerungen. “Wir wären eine schlechte Bundesregierung, wenn wir jetzt schon ein Datum nennen würden”, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag. Das Statement der Kanzlerin können Sie hier sehen. Dennoch gebe es intensive Überlegungen, wie “wir auch bei Einhaltung des Gesundheitsschutzes das Leben wieder schrittweise öffnen können”, so Merkel.

Ansteckungsrate gesunken

In den vergangenen Wochen ist die Ansteckungsrate erkennbar gesunken. Ein Infizierter steckt aktuell statistisch 1,2 bis 1,5 weitere Menschen an. Anfangs lag der Wert bei fünf bis sieben Personen. Die aktuellen Fallzahlen und die Einschätzung des Robert Koch-Instituts lesen Sie hier.

In ihrem wöchentlichen Podcast hatte die Kanzlerin ebenfalls betont, es wäre “absolut unverantwortlich” einen konkreten Tag zu nennen, an dem die Maßnahmen gelockert werden können. 

Corona-Kabinett verschärft Einreisebestimmungen

Am Montagabend hat das sogenannte Corona-Kabinett ergänzende Maßnahmen vorgeschlagen, um die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen. Wenn Personen nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt an ihren Wohnort in Deutschland zurückkehren, soll nach den neuen Bestimmungen eine zweiwöchige Quarantäne gelten. Das gilt für Deutsche, Bürgerinnen und Bürger aus der EU – auch aus dem Schengen-Raum – sowie Menschen, die schon viele Jahre in Deutschland wohnen. Wenn die Bundesländer dem Beschluss zustimmen, könnten die neuen Regeln am 10. April in Kraft treten.

Ostereinkäufe rechtzeitig erledigen

Vor dem Osterfest hat Bundesernährungsministerin Julia Klöckner betont, wie wichtig es ist, vorausschauend einkaufen zu gehen. “Da am Freitag, am Sonntag und am Montag die Geschäfte weitgehend geschlossen sein werden, gilt: Wer vorausschaut, schützt! Sich selbst, andere Kunden und die Marktmitarbeiter”, sagte sie. Durch die Coronavirus-Pandemie werde dieses Ostern anders als alle bisherigen sein und dennoch stünden viele Besorgungen an.

Klöckner wies darauf hin, dass es sinnvoll sei, rechtzeitig Vorbestellungen zu tätigen und die gesamte Woche für den Ostereinkauf zu nutzen. “Aber bitte den Einkauf nicht als Familienevent planen! Möglichst alleine und zügig einkaufen gehen, Abstand einhalten. Das minimiert die Ansteckungsgefahr und verhindert überfüllte Supermärkte. Das hilft uns allen. Danke!”

Todesfall in Mannheim

Das Gesundheitsamt der Stadt Mannheim bestätigt heute einen vierten Todesfall mit Coronavirus in Mannheim. Eine über 80 Jahre alte Frau aus Mannheim ist am Montag, 6. April 2020, in einem Mannheimer Krankenhaus verstorben.

Dem Gesundheitsamt Mannheim wurden bis heute Nachmittag, 07.04.2020, 16.00 Uhr, 16 weitere Fälle von nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim insgesamt auf 342. Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben.

Informationen der Wasserschutzpolizei zur Sport- und Freitzeitschifffahrt

Die Wasserschutzpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Einsatz weist im Zusammenhang mit der Sport- und Freizeitschifffahrt aktuell darauf hin, dass die Bestimmungen der Corona-Verordnung auch beim Wassersport in Baden-Württemberg zu beachten sind. So ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen als Schutzmaßnahme im öffentlichen Raum für sich und andere einzuhalten. Ebenfalls sind die geltenden Regelungen zu Fahrten und Reisen zu berücksichtigen.

Derzeit ist im Landesgebiet die Nutzung der Bundeswasserstraßen (wie Rhein und Neckar) und der Landesgewässer (wie Nebengewässer des Rheins und Bodensee) zum Freizeitzweck auch aus verkehrlichen Gründen nicht grundsätzlich formell untersagt.

Zum Schutz und zur Eindämmung des Coronavirus kann es örtlich jedoch zu Einschränkungen oder Verboten durch die zuständigen Bundes- und Landesbehörden kommen. Dies kann über den Einzelfall hinaus zu Schließungen, Sperrungen oder Aufenthalts- und Betretungsverboten oder Betriebsuntersagungen usw. von Wasserflächen, Anlagen, Wasserfahrzeugen oder Landflächen und insbesondere Einrichtungen durch die beteiligten Behörden (und privaten Betreiber) usw. führen.

Die Polizei überwacht auch hier die Einhaltung der Bestimmungen.

Es ist daher ratsam, sich vor Antritt der Fahrt bei den örtlich zuständigen Behörden oder den Wasserschutzpolizeien im In- und Ausland zu informieren. Insbesondere darüber, welche infektionsschutzrechtlichen Ge- und Verbote für das jeweilige Fahrtgebiet und Landesgebiet bestehen oder dort aktuell bekannt sind. So kann bereits im Vorfeld möglichen Sanktionierungen oder Ärgernissen bei den Freizeitaktivitäten aus dem Wege gegangen werden.

Fit bleiben im eigenen Wohnzimmer: Heidelberger Sportvereine bieten Online-Training an

Wie halte ich mich während der Corona-Pandemie trotz geschlossener Sportanlagen und Fitnessstudios zuhause fit? Das zeigen mehrere Heidelberger Sportvereine: Sie bieten Online-Trainingskurse an und erläutern dabei in Videos, wie man seinen Körper ganz einfach im eigenen Wohnzimmer ohne besondere Trainingsgeräte kräftigen und in Bewegung halten kann. Hier eine Auswahl öffentlich zugänglicher Angebote von Heidelberger Sportvereinen:

  • Bei der SG Kirchheim laden Laura und David zum Homeworkout im Wohnzimmer ein. Es gibt für Interessierte zwei Trainingsvideos zur Auswahl – für jüngere und ältere Sportlerinnen und Sportler: www.sgk-sport.de
  • Hampelmänner, Armkreisen, Standwaage, Wadenheben und weitere Übungen hat der SV Nikar Heidelberg in seinem Online-Trainingsprogramm vorbereitet. Bereits in der dritten Woche gibt es täglich neue Übungen zum Heimtraining. Dazu wird eine Quizfrage gestellt: www.sv-nikar.de/news
  • Anleitungen zu Warm-up, Hüftmobilisation und -kräftigung, Bein-Workout und vielem mehr bietet die TSG Rohrbach auf ihrer Internetseite an. Unterschiedliche Trainerinnen und Trainer machen die Übungen jeweils vor: www.tsgrohrbach.de
  • Video-Kurse zum Zuhause mitmachen bietet auch der Heidelberger TV unter dem Motto „Fitness@Home“, zum Beispiel Pilates und Power-Workout. Wer einen Kurs ausprobieren möchte und kein Vereinsmitglied ist, meldet sich per E-Mail: www.heidelberger-tv.de/fitnesshome

Heidelberger Sportvereine, die ebenfalls frei zugängliche Online-Trainingskurse anbieten, können gerne dem Sportkreis Heidelberg eine E-Mail an info@sportkreis-heidelberg.de schreiben und auf ihre Kurse hinweisen. Diese werden dann gerne auf der Facebookseite des Sportkreises und der städtischen Internetseite zum Thema Coronavirus – www.heidelberg.de/coronavirus – veröffentlicht.

Überblick über abgesagte Sportveranstaltungen in Heidelberg

Wegen der Corona-Pandemie müssen in diesem Jahr viele Sportveranstaltungen abgesagt oder verschoben werden: Neben Großereignissen wie den Olympischen Spielen in Tokio oder der Fußball-Europameisterschaft sind auch in Heidelberg bereits einige Sportveranstaltungen für 2020 abgesagt worden – darunter auch der Halbmarathon mit insgesamt knapp 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Folgende Veranstaltungen finden 2020 nicht statt:

  • SAS Halbmarathon der TSG 78 Heidelberg (geplantes Datum 26. April 2020, mehr Informationen unter www.sashalbmarathon.tsg78-hd.de)
  • Heidelberger Kinder-Fußball-EM: (geplantes Datum 10. Juni 2020 – neuer Termin: 2. Juni 2021, mehr Informationen unter www.sportkreis-heidelberg.de)
  • SAS Heidelberg Juniors & Girls Sevens 2020 (geplantes Datum 20./21. Juni 2020, mehr Informationen unter www.rbw-rugby.de)
  • NCT-Lauf (geplantes Datum 26. Juni 2020, mehr Informationen unter www.nct-lauf.de)

Neue Termine für Spitzklicker-Auftritte

Die Absprachen zwischen den Künstlern, Veranstaltern, Technikern und den gesamten Organisationsteams zu jedem Termin waren ein Wahnsinn“, so Franz Kain, Geschäftsführer und einer der Darsteller der Spitzklicker. Aber jetzt kann er den ersten Vollzug vermelden. Die Auftritte der Alten Druckerei, die im März und bis 18. April hätten stattfinden sollen sind neu terminiert. „Für alles was danach kommt, haben wir ein neues Szenario ausgedacht, was allerdings ein Prozedere nach sich zieht, das wir separat behandeln und veröffentlichen müssen. Und die Möglichkeit, dass vielleicht doch der ein oder andere Termin noch wie geplant gespielt werden könnte, wollen wir uns wie auch die Veranstalter offen halten“, so Kain weiter. Dazu zählt auch ein möglicher Zusatztermin, um die Zuschauer auffangen zu können, die an den Ersatzterminen womöglich nicht können.

Verlegt in der Alten Druckerei sind folgende Termine: vormals 21.März jetzt 27. Juni; vormals 22. März jetzt 28. Juni; vormals 29.März jetzt 22. Juni; vormals 16. April jetzt 25. Juni; vormals 17. April jetzt 26. Juni; vormals 18.April jetzt 23. Juni. Dass die Termine nicht chronologisch neu datiert wurden, hängt damit zusammen, „dass wir versucht haben, soviel wie möglich Termine auf den gleichen Wochentag wie zuvor zu verlegen“. Der Auftritt in Brühl (vormals 26. März) findet jetzt am 1. Oktober in der Festhalle statt, in Fürth im Theater an der Goethestraße (vormals 14. März) gastieren die Spitzklicker jetzt am 12. Juli und in Viernheim (vormals 13. März TSV-Halle) spielen sie das Programm: „Fünf vor zwölf? Die Uhr geht nach!“ am 21. Juni im Vereinsheim des MGV 1846 Viernheim. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit. Sollte jemand den direkten Ersatztermin nicht wahrnehmen können, könnte er abwarten bis die restlichen Auftritte neu terminiert sind und dann womöglich für diese die Karten tauschen. Sollte auch das nicht möglich sein können die Tickets selbstverständlich schlussendlich auch zurückgegeben werden. Diesen Rückgabe-Termin werden wir noch bekannt geben, sobald die Ticketsysteme darauf vorbereitet sind.

„Aber haben uns etwas überlegt, denn wir brauchen natürlich das Geld um den Fortbestand der Spitzklicker zu gewährleisten und das dann 37. Programm im nächsten Jahr mit den ganzen Vorlaufkosten anbieten zu können“, erzählt Franz Kain. „Wir werden dieses aktuelle Programm sobald wir wieder näher zusammenstehen und sitzen dürfen, was bei einem Szenen-Kabarett natürlich unabdinglich ist, aufzeichnen und eine DVD produzieren. Für alle, die das Geld nicht unbedingt benötigen, gibt es für Paare oder auch Singles für das Eintrittsgeld eine DVD, dann können die Menschen zumindest zuhause wieder mal herzhaft lachen – oder auch nachdenken.“

Absagen für Veranstaltungen in Brühl

Die Veranstaltung „Die Spitzklicker – Kurz vor zwölf, die Uhr geht nach“ am 26.03.2020 wird auf den 01. Oktober 2020 verlegt. Erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit.

Die Veranstaltung „Ingo Oschmann – Schönen Gruß ich komm zu Fuß“ am 02.04.2020 wird auf den 04. November 2020 verlegt. Erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit.

Die Veranstaltung der Jugendkunstschule „Viel zu schade für den Müll – JKS Brühl“ vom 06.04. – 09.04.2020 wird ersatzlos gestrichen

Die Veranstaltung der Jugendkunstschule „Farbe – Frühling – Spiel – JKS Brühl“ vom 15.04. – 17.04.2020 wird ersatzlos gestrichen.

The Australian Pink Floyd Show – Tournee in den Juni 2020 verschoben

Ersatztermin für Mannheim:
Do, 04.06.2020 – SAP Arena (ursprünglicher Termin: 02.04.2020)

Hamburg/Mannheim, 13. März 2020 – Den aktuellsten offiziellen Vorgaben der Behörden in den für die „The Australian Pink Floyd Show“-Tournee relevanten Bundesländern folgend, wird die ursprünglich vom 18. März bis 9. April 2020 geplante Tournee in den Juni 2020 verschoben. Der Veranstalter reagiert damit auf die bestehenden Verbote hinsichtlich Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern bzw. den Empfehlungen des Bundes und der zuständigen Ämter. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit für die neuen Termine.

Für den Veranstalter FKP Scorpio hat die Gesundheit und Sicherheit seiner Gäste, Künstler und Mitarbeiter oberste Priorität und kann daher die Empfehlung der Politik und Entscheidung der Behörden nachvollziehen.

„All that you feel“ lautet das Motto der Tour der weltweit erfolgreichsten Pink Floyd Tribute-Band in diesem Jahr – FKP Scorpio fühlt großes Bedauern bezüglich der Verlegung der Konzerte, freut sich aber gleichzeitig, so schnell neue Termine nennen zu können und bittet alle Konzertbesucher um ihr Verständnis.

Auch die neuen Tourtermine von THE AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW im Juni 2020 werden präsentiert von Kabel 1, ROCK ANTENNE, Classic Rock, eclipsed und kulturnews.

Tickets sind wie gewohnt über www.eventim.de sowie an allen bekannten CTS-Vorverkaufsstellen, über die Tickethotline 01806 – 853 653 sowie online unter www.fkpscorpio.com erhältlich. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit für die neuen Termine.

Weitere Informationen unter www.aussiefloyd.com

Absage der Gesundheitsforum-Veranstaltung von Robert Betz

ABSAGE der Gesundheitsforum-Veranstaltung von ROBERT BETZ mit dem Thema:  “Was Dir Dein Körper sagen will” am 23.04.2020 in der Festhalle Brühl aufgrund der Coronakrise.

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass die Veranstaltung aufgrund der Coronakrise ausfallen und es in diesem Jahr keinen Ersatztermin mehr geben wird. Wir sind bemüht Herrn Betz im Jahr 2021 oder 2022 nach Brühl zu holen, um diesen außergewöhnlichen Mann präsentieren zu dürfen.

Bezüglich Stornierungen kontaktieren Sie bitte TELEFONISCH  jene Stelle, an der die Tickets erworben wurden. Kunden, welche Ihre Karten an der Rathauspforte  Brühl erworben haben, werden extra angeschrieben. Durch die Schließung der Geschäfte bzw. durch erhöhten Arbeitsaufwand bei den Ticketverkäufern kann es zu Verzögerungen kommen. Bitte vermeiden Sie den direkten Kontakt!

Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel gespendet

Der Rhein-Neckar-Kreis arbeitet mit Hochdruck an der Beschaffung weiterer medizinischer Schutzmasken sowie weiterer Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel. Erste Lieferungen des Landes Baden-Württemberg und privater Unternehmen aus dem Rhein-Neckar-Kreis und darüber hinaus sind bereits bei der Integrierten Leitstelle in Ladenburg eingetroffen. Dort hat der Landkreis sein Verteilungszentrum eingerichtet. In den vergangenen Tagen sind bereits die Kliniken beliefert worden und am 4. April 2020 ist die Schutzausrüstung erstmals auch an die Pflegeheime und ambulanten Dienste im Rhein-Neckar-Kreis verteilt worden. Weitere Lieferungen des Landes werden in den nächsten Tagen und Wochen erwartet. Auch zu Spenden ruft der Rhein-Neckar-Kreis weiterhin auf.

„Nicht nur das Land, sondern auch viele Firmen, Unternehmen und sonstige Partner aus der Region und weltweit unterstützten uns in diesen Tagen mit der Belieferung von Masken, Desinfektionsmitteln und sonstiger Schutzausrüstung. Auch unsere chinesische Partnerstadt Taicang hat uns Schutzmasken, Schutzhandschuhe und Schutzanzüge per Luftfracht geliefert“, freut sich Landrat Stefan Dallinger. Er sei sehr dankbar, dass zahlreiche kleine und große Unternehmen wie beispielsweise BASF, Bauhaus, BNP-Paribas SA, Heidelberg Druckmaschinen, Freudenberg, SAP und VCH Wiley und viele mehr „uns so tatkräftig geholfen haben“. Auch die Albert-Schweitzer-Schule in Sinsheim, eine berufliche Schule in der Trägerschaft des Rhein-Neckar-Kreises, der Verein zur Förderung der Palliativversorgung an der GRN-Klinik Schwetzingen e.V. haben Schutzmasken, Schutzhandschuhe etc. beigesteuert.

Parks und Grünflächen grundsätzlich geöffnet

Die städtischen Grünflächen Ludwigshafens bleiben grundsätzlich geöffnet, sofern sie nicht von der Rechtsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz erfasst sind, die im Zuge der Corona-Pandemie beispielsweise die Sperrung von Kinderspielplätzen und Sportanlagen vorschreibt. Die Stadtverwaltung behalte sich aber weiterhin vor, wie am gestrigen Sonntag, 5. April 2020, öffentliche Anlagen kurzfristig zu sperren, falls an einzelnen Orten erhebliche Verstöße gegen die Rechtsverordnung festgestellt werden, betonte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. Die gestern von einer Schließung betroffenen Grünflächen Stadtpark und Ebertpark sind seit Montag wieder geöffnet.

“Ich appelliere an die Bürger*innen sowie deren Vernunft, das Abstandsgebot und Versammlungsverbot einzuhalten, um zum Schutz aller die Zahl der Corona-Infektionen eindämmen zu können”, erklärte die Oberbürgermeisterin. Bei der Bekämpfung der Pandemie sei es nach wie vor das Ziel, Kontakte auf das Notwendige zu reduzieren. “Ein umfangreicher und wirkungsvoller Schutz vor Infektionen ist dann gegeben, wenn sich jede und jeder Einzelne verantwortungsvoll gegenüber seinen Mitmenschen verhält und diese Vorsorgemaßnahmen befolgt”, fügte sie hinzu.

„MONNEM BIKE – das Festival 2020“ entfällt

Das für Samstag, den 27. Juni 2020 zum vierten Mal geplante „MONNEM BIKE – Das Festival“ findet aufgrund der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus mit Blick auf die jetzt schon erforderlichen Vorbereitungen in diesem Jahr nicht statt. Auch die festen Bestandteile des Festivals, die „Radparade“ und der „Radsalon“ entfallen damit in diesem Jahr.
„MONNEM BIKE – Das Festival“ ist 2017 im Rahmen des Radjubiläums entstanden und wird seitdem jährlich zur Förderung der nachhaltigen Mobilität und einem anderen Erleben in der Stadt von der Stadt Mannheim veranstaltet.
In 2021 wird „MONNEN BIKE“ Teil eines umfangreicheren Festivals für nachhaltige Mobilität. Die Vorbereitung dazu sind bereits angelaufen.

Oberbürgermeister Prof. Würzner besuchte Tafelladen in der Südstadt

Der Tafelladen in der Heidelberger Südstadt bietet Menschen mit schmalem Geldbeutel auch während der Corona-Pandemie günstige Lebensmittel an: Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat sich am Freitag, 3. April 2020, vor Ort ein Bild gemacht und mit dem Caritasverband Heidelberg um Geschäftsführerin Dr. Susanna Re darüber gesprochen, wie die Stadt Heidelberg in der derzeitigen Situation helfen kann. 

Nach einer mehrwöchigen Zwangspause wegen des Coronavirus steht der Tafelladen nun wieder für Menschen mit geringem Einkommen offen. Er ist bis auf Weiteres in die Kirche St. Michael umgezogen, in direkter Nachbarschaft zum regulären Tafelladen. Dort können die Sicherheitsabstände und weiteren Vorgaben gut eingehalten werden – zum Schutz der Kundinnen und Kunden sowie der Helferinnen und Helfer. Die Lebensmittelausgabe erfolgt vorerst mittwochs und freitags von 13 bis 16 Uhr.

Kostenlose Nachttaxifahrten für Pflegekräfte

Die Stadt Heidelberg unterstützt Pflege- und Hilfskräfte der öffentlichen Heidelberger Kliniken mit kostenlosen Nachttaxifahrten. Damit schafft sie ein zusätzliches Angebot zum öffentlichen Personennahverkehr und vereinfacht die Arbeitswege für Pflege- und Hilfskräfte, die in der Corona-Krise unermüdlich für die Gesellschaft im Einsatz sind. Der reduzierte Sonderfahrplan der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) bietet derzeit Fahrten bis etwa 23 Uhr an. Die Nachttaxifahrten gehen darüber hinaus und bringen Pflege- und Hilfskräfte zwischen 22 Uhr und 6 Uhr kostenlos zur Arbeitsstätte und nach Hause. In Ausnahmefällen sind Fahrten auch ab 20 Uhr und bis 6.30 Uhr möglich.

Bürgerinformationstelefon LU auch an den Feiertagen erreichbar

Das Informationstelefon der Stadtverwaltung Ludwigshafen ist unter der Telefonnummer 0621 504-6000 auch an den Osterfeiertagen erreichbar. Jeweils von 9 bis 16 Uhr können sich Bürger*innen hier von Karfreitag, 10. April bis Ostermontag, 13. April 2020 über Vorsorgemaßnahmen der Stadtverwaltung informieren.

Ab Dienstag, 14. April gelten wieder die folgenden Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr und Samstag und Sonntag von 9 bis 16 Uhr.

Umfassende Informationen gibt es außerdem im Internet auf www.ludwigshafen.de sowie auf den Social Media-Kanälen der Stadtverwaltung bei Facebook, Twitter und Instagram.

Bundeskanzlerin bittet um Geduld

Am vergangenen Wochenende meldet sich Bundeskanzlerin Angela Merkel per Video-Podcast zu Wort. Nach knapp zwei Wochen steht sie nun nicht mehr unter Quarantäne.

“In der kommenden Woche geht es auf das Osterfest zu – und das ist eine ganz besondere Zeit. […] Wir alle werden eine ganz andere Osterzeit erleben als je zuvor.” Damit bezieht sie sich auf die nicht stattfinden Gottesdienste sowie die Einschränkungen bei Osterspaziergang und Co. “Das sind harte Wahrheiten, ich weiß. Wir sind gewöhnt, uns zu bewegen, etwas zu unternehmen, zu reisen, wann wir wollen und wohin wir wollen. Diese persönliche Entfaltung ist ein Grundzug unseres freien Lebens. Und jetzt sind da plötzlich überall Regeln, Einschränkungen, Verbote. Aber sie sind buchstäblich lebenswichtig.”

“Damit [die Ausbreitung des Virus] weiter gelingt, brauche ich, das sage ich ganz offen, auch weiter Ihre Mithilfe. Die Mithilfe, die Sie schon seit Wochen in so wunderbarer Weise geben. […] Es stimmt, dass die jüngsten Zahlen des Robert-Koch-Instituts, so hoch sie sind, ganz vorsichtig ein wenig Hoffnung machen. Denn der Zuwachs an neuen bestätigten Ansteckungen verläuft ein wenig langsamer als vor einigen Tagen noch. Aber es ist definitiv viel zu früh, um darin einen sicheren Trend zu erkennen, und erst recht ist es viel zu früh, um deswegen auch nur an irgendeiner Stelle die strengen Regeln, die wir uns gegeben haben, schon wieder zu lockern. […] Alle, die jetzt zu Hause bleiben, persönliche Kontakte soweit es geht reduzieren, die Regeln einhalten, tun aktiv etwas Richtiges und Gutes.”

Medien on Tour – Stadtbibliothek Mannheim startet Lieferdienst

In den Osterferien möchte die Stadtbibliothek Mannheim vor allem Familien und Senior*innen auch in Corona-Zeiten mit Medien versorgen.

In Zusammenarbeit mit der Universität Mannheim und mit ehrenamtlicher Unterstützung durch Studierende wurde ein Lieferservice eingerichtet. Wer einen gültigen Bibliotheksausweis besitzt, kann sich unter der E-Mail-Adresse stadtbibliothek.paedagogik@mannheim.de mit Wünschen melden. Wer keinen E-Mail-Zugang hat, kann unter Telefon 293-8916 montags bis freitags von 10 Uhr bis 17 Uhr anrufen (Feiertage ausgenommen).

Es gibt die Möglichkeit, sich nach Nennung von Interessen ein Überraschungspaket zusammenstellen zu lassen oder sich bestimmte, verfügbare Titel im Bibliothekskatalog Open https://katalog.mannheim.de auszusuchen. Überraschungspakete sind kostenlos, für spezielle Titelwünsche fällt die übliche Vormerkgebühr in Höhe von 0,50 Euro pro Titel an.

Ehrenamtliche Boten bringen die Medien in Taschen verpackt an bestimmten Tagen und zu festgelegten Zeiten zu den Kundinnen und Kunden nach Hause, wobei bei der Übergabe streng auf die Hygieneregeln geachtet wird. Der Lieferdienst ist auf das Stadtgebiet Mannheim beschränkt.

Die Medien verbleiben bis zur Wiederöffnung der Bibliotheken bei den Kunden, die Boten nehmen keine Medien mit zurück.

Heidelberger Neckarwiese bleibt gesperrt

Die Stadt Heidelberg hat mit einer neuen Allgemeinverfügung die Regelungen für die öffentlichen städtischen Grünanlagen verschärft. Für die Neckarwiese gilt demnach nun ein unbeschränktes Aufenthaltsverbot, das insbesondere das Betreten, Verweilen und Lagern umfasst. In einer Reihe weiterer Grünanlagen gilt ein beschränktes Aufenthaltsverbot: Hier wird die Nutzung auf das Durchlaufen (beispielsweise Spazierengehen, Joggen, Ausführen von Hunden) und auf die durch die Stadt zur Verfügung gestellten Bänke unter Beachtung der Vorgaben der Corona-Verordnung (insbesondere 1,5 Meter Abstand, Kontaktverbot) beschränkt. Jegliches Niederlassen, Lagern oder Verweilen ist untersagt.

Vom beschränkten Aufenthaltsverbot betroffen sind das Neckarvorland in Wieblingen, der Grahampark, die Anlage Werderplatz, die Schwanenteichanlage, der Stadtgarten, die Anlagen Danteplatz, Zähringerstraße sowie Sickingenstraße, die Käthchen-Förster-Anlage, die Anlage am Oberdorfplatz, die Alla-Hopp-Anlage, der Heimgarten, die Josef-Ammann-Anlage, die Hostig, die Bühlersche Wiese, der Platz der Begegnung, der Ebert-Platz, das Kuchenblech, der Fürstendamm, der Schlautersteig, die Aussichtsplattform am Königsstuhl, die Wolzel- und die Emmertsgrundsenke, der Zollhofgarten und die Promenade in der Bahnstadt.

Die zusätzlichen Maßnahmen für diese in der Regel besonders belebten Orte wurden getroffen, weil dort die Durchsetzung von Kontaktverboten besonders schwer zu kontrollieren und durchzusetzen sind. Mit der Vermeidung solcher Situationen wird auch das Infektionsrisiko reduziert.

Wie bisher bleiben auch alle Schulhöfe, Spielplätze und Freizeitanlagen gesperrt. Hier sind jegliche Nutzung und der Aufenthalt untersagt. Auch Seniorentreffpunkte müssen geschlossen bleiben und der Betrieb von Infoständen im öffentlichen Raum ist nicht zulässig. Darüber hinaus gelten die Bestimmungen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in ihrer jeweils gültigen Fassung. Die neue Allgemeinverfügung gilt ab Samstag, 4. April, und ersetzt die Verfügung der Stadt Heidelberg vom 19. März.

Weitere intensive “Corona-Streifen” der Polizei

Die Mannheimer Polizei setzte ihre intensive Präsenz zur Kontrolle der Einhaltung der Vorschriften zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus auch am Samstag mit über 60 zusätzlichen Streifen fort. Hierbei wurden insbesondere auch die bei schönem Frühlingswetter beliebten Ausflugsziele und Treffpunkte überwacht. Dabei wurde festgestellt, dass zwar mittlerweile der ganz überwiegende Teil der Bevölkerung im gesamten Zuständigkeitsbereich die Notwendigkeit der verordneten Einschränkungen verinnerlicht hat und sich daran hält, es aber immer noch einige Uneinsichtige gibt, die diese Regelungen missachten. Diese müssen nun mit empfindlichen Bußgeldern rechnen.

Am Samstag wurden durch die Polizei insgesamt 1.376 Personen und 113 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei ergaben sich 112 Zuwiderhandlungen gegen das Infektionsschutzgesetz (Mannheim: 72, Heidelberg: 17 und im Rhein-Neckar-Kreis: 23).

Bei den Maßnahmen der Polizei ergaben sich darüber hinaus nachfolgende bemerkenswerte Fälle:

Auf dem Marktplatz in Mannheim fand am Sonntagmittag als Teil einer bundesweiten Aktion der Initiative Seebrücke eine Versammlung mehrerer Personen statt, bei der auf die Situation in den Flüchtlingsunterkünften in Griechenland hingewiesen werden sollte. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Corona-Lage wurde seitens der Polizei mit dem Verantwortlichen der Aktion Kontakt aufgenommen und darauf hingewiesen, dass aus Gründen des Infektionsschutzes eine solche größere Menschenansammlung an öffentlichen Orten derzeit nicht möglich sei. Dieser zeigte sich einsichtig und verteilte anschließend Mundschutztücher mit themenbezogenem Aufdruck an interessierte Passanten.

In der Mannheimer Neckarstadt stellten Polizeibeamte auf Hinweis eines Zeugen am frühen Sonntagmorgen, kurz vor zwei Uhr ein Lokal fest, in dem insgesamt acht Gäste auf engem Raum zusammensaßen, bewirtet wurden und dabei Karten spielten. Die Vorhänge der Fenster zur Straßenseite waren dicht zugezogen, sodass der Eindruck entstand, die Gaststätte sei geschlossen. Tatsächlich jedoch erfolgte der Zugang durch die Hintertür in einem Innenhof, der über seine Querstraße erreichbar war. Nur auf Klopfsignal wurde geöffnet. Der verantwortliche Gastwirt sieht nun einem empfindlichen Bußgeld entgegen.

Bei dem ganz überwiegenden Teil der Verstöße handelte es sich jedoch um einfach gelagerte Sachverhalte – Zusammenkünfte von 3 bis 4 Personen im außerfamiliären Bereich oder aber Unterschreitung der Mindestabstände von jeweils 1,5 Meter zueinander.

Die Polizei Mannheim wird ihre Maßnahmen zur Überwachung der Einhaltung vom Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie weiter mit deutlich sichtbarer Polizeipräsenz nachhaltig fortsetzen.

Wir sind weiterhin für Dich da – Das REGIOkult Corona-Spezial

Rund 600 Veranstaltungen präsentieren wir jeden Monat in unserem Event- und Freizeit-Magazin! Doch im April 2020 ist alles anders, und von diesen 600 Veranstaltungen findet nicht eine einzige statt. Wir könnten nun Trübsal blasen… Aber nein, nicht mit uns!

Wir zeigen euch einfach geniale Möglichkeiten, wie ihr den April trotzdem optimal gestalten könnt! Lesen, Heimkino, Gärtnern – selbst wenn man nur einen Balkon hat, Ostern mit Kindern und vieles mehr haben wir diesmal für Euch vorbereitet! Einige spannende Online-Veranstaltungen haben wir natürlich auch parat, und etwas zu gewinnen gibt es selbstverständlich auch diesen Monat!

Wir wünschen Euch viel Spaß mit einem einfach mal ganz anderen REGIOkult!

Jetzt die aktuelle Ausgabe hier lesen!

Mit REGIOkult auf dem neusten Stand – Unser Covid-19-Ticker

Die Situation in Deutschland hält an – Der Virus Covid-19 breitet sich weiter aus und die Informationsflut nimmt immer weiter zu. Doch auch in der Zeit, in der keine Veranstaltungen statt finden, ist das REGIOkult für Dich da! Mit unserem brandneuen und topaktuellen Newsletter rund um Corona in Deiner Region brauchst Du Dich nicht länger durch die zahlreichen News kämpfen.

Absagen und Ersatztermine

Mai

  • 13.05. | Mother's Finest | Alte Mälzerei Mosbach | verschoben auf 13.11.2020
  • 12.05. | Lutz Herkenrath | Capitol Mannheim
  • 23.05. | Luan | Capitol Mannheim
  • 27.05. | Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz & Capitol Ensemble | Capitol Mannheim

Juni

  • 05. - 07.06. | Rock am Ring | Nürburgring
  • 05. - 07.06. | Rock im Park | Volkspark Dutzendteich Nürnberg
  • 10.06. | Sarah Connor | Schlossgarten Bruchsal | verschoben auf 05.09.2020
  • 11.06. | Pop & Poesie | Schlossgarten Bruchsal | verschoben auf 03.09.2020
  • 12.06. | Sarah Connor | Schlossgarten Bruchsal | verschoben auf 04.09.2020

Aktuelle Zahlen

Bestätigte Corona-Fälle deutschlandweit:
159.119

Todesfälle deutschlandweit:
6.288

Bestätigte Corona-Fälle in der Region*:
1.896

Todesfälle in der Region*:
46

*Region betrifft Mannheim, Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis und Bergstraße

Stand: 30.04.2020
Quelle: Robert-Koch-Institut

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Coronavirus – Was können wir tun?

Das Wichtigste: Soziale Kontakte vermeiden und zuhause bleiben!

Wer nach draußen muss, zB. zum einkaufen oder zum Arzt, sollte zwei Meter Abstand halten!

Hände waschen ist das effektivste Mittel, aufgenommene Viren loszuwerden!

Prüfe regelmäßig den REGIOkult Corona-Ticker und andere seriöse Nachrichtenquellen, um über neue Maßnahmen informiert zu sein!

Du fühlst dich krank? Bleibe unbedingt zuhause und kontaktiere einen Arzt!

Halte dich nicht an stark besuchten Orten auf!

Sobald es für deine Lieblingsorte und Events Entwarnung gibt, erfährst du es bei uns!

Vielen Dank für deine Mithilfe!

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