„Allesdinge“ von Anette Riebel-Mehne

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„Allesdinge“ von Anette Riebel-Mehne

Zu sehen sind u.a. Fotografien von kleinen umgewandelten und funktionslosen Objekten aus Karton oder Kunststoff. Installationen von Versuchsanordnungen, die während ihres Ablaufs im Film festgehalten werden: Wie bspw. heißes Wachs, das in ein Objekt fließt, dieses verändert und beim Erkalten erstarrt.

„auf gut glück…“: Karton ist ein steter und flexibler Begleiter! Schützend und wärmend, für Transport und Verpackung, für Schlaf und Aufbewahrung. Hat er seinen Zweck erfüllt, ist sein Schicksal die Mülltonne.

„try me“: Die PET-Einwegflasche dient nur für eine kurze Zeitspanne. Ihre leere Transparenz übt eine entfesselnde Schönheit aus – der klassischen Flaschenform beraubt und mit Licht durchflutet, entstehen scheinbar zarte, zerbrechliche Gebilde.

„Beast“: Organische Materialien, entdeckt auf Spaziergängen in Wald, Feld und Garten. Trockene Samen und -hüllen, sperriges verblühtes Geäst, Vergangenes in Farbe getaucht und auf Papier gelegt.

„Die fleißigen Hände“: nimmt Bezug zum Raum. Was war hier? Was ist hier passiert? Der Raum – eine ehemalige Wäscherei, in dem meist Frauen ihre Arbeit verrichteten, inspirierte mich zu der Arbeit „Die fleißigen Hände“ (Cyanotypie auf Leinen) mit dem Textauszug von Schillers Glocke.

Die Fotografien sind Inszenierungen und Bestandsaufnahme zugleich. Die durch den spielerischen Prozess entstandenen Objekte werden ins Licht gerückt und vollziehen dabei eine Verwandlung. Das Material ist seiner ursprünglichen Funktion beraubt. In seinem neuen „Leben“ erhält es Aufmerksamkeit und Wertschätzung.

Apr 06 2020

Details

Datum: 6. April
Zeit: 0:00
Recurring:

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Tag(en) um 0:00 Uhr beginnt und bis zum 2. Mai 2020 wiederholt wird.


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Veranstaltungsort

GEDOK-Galerie Heidelberg

Römerstraße 22
Heidelberg,69115Deutschland